Farbige Eintrittsbänder schaffen Ordnung

Gilde achtet auf Jugendschutz

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Jung und Alt feiern ihr Gildefest. Einer der Höhepunkte ist das Schießen auf den Papagoy. Archivfoto: dr

Wildeshausen - In den vergangenen Jahren hat die Wildeshauser Schützengilde aufgrund intensiver Diskussionen mit den Kreisbehörden und der Polizei die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen beim Gildefest zum Top-Tagesordnungspunkt gemacht. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Maßnahmenkatalog von den Verantwortlichen der Gilde zur nachhaltigen Beachtung der Vorschriften des Jugendschutzgesetztes beim Gildefest erarbeitet.

An den Festtagen werden dazu wieder unterschiedlich farbige Tanzbänder für die Zeltveranstaltungen eingeführt. Diese sind aufgeteilt nach Gildemitglieder und deren Ehefrauen, Besucher über 18 Jahren, Besucher unter 18 Jahren und Besucher unter 18 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten beziehungsweise Erziehungsbeauftragten oder Eltern. Jeder Erziehungsbeauftragte darf maximal drei Jugendliche beaufsichtigen, erziehungsberechtigte Eltern selbstverständlich alle eigenen Kinder. Dabei muss der Jugendliche die schriftliche Erlaubnis des Erziehungsberechtigten bei sich führen. Fehlt diese Erlaubnis oder kann die Aufsichtsperson nicht innerhalb einer kurzen Zeit erreicht werden, muss der Jugendliche die Veranstaltung verlassen. Ein Formblatt kann auf der Internetseite der Gilde www.wildeshauser-schuetzengilde.de unter „Gilde media downloads“ heruntergeladen werden und ist auch am Kassencontainer erhältlich.

Im Kassenbereich beziehungsweise am Zelteingang erfolgt eine Kontrolle der Personalausweise. Die Wildeshauser Schützengilde bittet dazu die Mitglieder, auch ihre Gildeausweise zur Kontrolle bei Gildeveranstaltungen parat zu halten

Der Sicherheitsdienst kontrolliert im Kassen- und im Eingangsbereich des Zeltes Taschen und Rucksäcke. Vorsätzliches Kaufen von Eintrittsbändern für Erwachsene, die an nicht legitimierte Personen weitergegeben werden, wird strafrechtlich verfolgt. Weiterhin sind diese Eintrittsbänder vom Umtausch ausgeschlossen

Ab 24 Uhr werden die Jugendlichen unter 18 Jahren, die nicht in der berechtigten Obhut einer Aufsichtsperson stehen, per Durchsage aufgefordert, das Festzelt zu verlassen.

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