Exerzieren der Kompanie am Pfingtsonntag/Wache- und Verdienstorden vergeben/Ausbildung der Rekruten

Parademarsch bleibt der Wache im Krandel erstmals erspart

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Zu Unteroffizieren befördert wurden Franz Hasenbeck (links) und Franz-Josef Dierken.

Wildeshausen - Glück gehabt – kein Parademarsch für die Wachkompanie der Wildeshauser Schützengilde im Krandel. Aufgrund der hohen Temperaturen einigten sich der Hauptmann und der Feldwebel der Wache, Hermann Johannes und Günther Weißmann, am Sonntag darauf, den Parademarsch während das Exerzierens der Kompanie ausfallen zu lassen: „Wir sind uns sicher, dass es auch ohne diese Übung heute Abend auf der Burgwiese klappt. Unsere Truppe ist fit und beherrscht ihre Sache.“

Schon im Vorfeld hatte Johannes, der in diesem Jahr zum fünften Mal der Wache als Hauptmann vorsteht, betont, dass die Kompanie gut ausgebildet sei: „Es ist mein letztes Jahr als Hauptmann der Wache. Dieses Exerzieren ist stets der letzte Test vorm großen Fest. Aber wir sind sehr gut aufgestellt und brauchen unsere Einsätze vor großem Publikum nicht fürchten.“

Das konnte auch Stabsunteroffizier Alexander Müller bestätigen, der mit einigen Rekruten und Soldaten zur Ausbildung den Krandelwald aufsuchte. Mit dabei war Unteroffizier Uwe Hänel mit Rucksack: „Wir benötigen schließlich auch Marschverpflegung.“

„Diese Ausbildung ist für alle Wachemitglieder, die ein bis drei Jahre bei uns sind, vorgesehen. Wir üben dabei stets die normalen Kommandos, damit alles klappt.“ Er habe festgestellt, dass die Kameraden sehr gut in Form sind.

Vor der angetretenen Kompanie nahmen Weißmann und Johannes dann einige Ehrungen vor. Durch seine Offenheit und Verbundenheit habe Oberstleutnant Dieter Hellbusch die Wachkompanie stets unterstützt, betonte der Hauptmann. Hellbusch wurde mit dem Wacheorden in Silber ausgezeichnet. Diesen Orden erhielt auch der Obergefreite Stefan Janssen, der der Kompanie seit zwölf Jahren angehört. Seit zehn Jahren ist der Gefreite Andreas Sosnowski dabei. Seit 2007 hat er zudem das Amt des Rechnungsführers inne. Auch er erhielt den Wacheorden in Silber.

Der Verdienstorden in Silber ging an Günther Thuns, der 1990 das Amt des stellvertretenden Furiers übernommen hatte und 1992 als Nachfolger von Rolf Klostermann zum Furier gewählt wurde. Als Rolf Tepe 2002 sein Nachfolger wurde, hatte Thuns ihm noch vier Jahre lang als Stellvertreter zur Seite gestanden.

„Uwe Spalthoff hat als Stellvertreter des Furiers von 2006 bis 2014 wertvolle Arbeit in der Wachkompanie geleistet. Laut Wachestatuten (Altersgrenze) konnte er dieses Amt nicht weiter ausüben“, betonte Johannes. Spalthoff erhielt für seinen Einsatz den Verdienstorden der Wache in Bronze.

Zum Unteroffizier wurde der Stabsgefreite Franz Hasenbeck befördert. Ebenfalls Unteroffizier wurde der Obergefreite Franz-Josef Dierken. „Beide haben in den Jahren stets eine hohes Maß an Einsatzbereitschaft gezeigt“, sagten Weißmann und Johannes.jd

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