Entlastung für Hauptmann Hermann Johannes am letzten Arbeitstag

Oberst Frost führt erstmalig den Parademarsch an

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Gesangseinlage für Hermann Johannes.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Parade auf der Herrlichkeit bot am Dienstag eine Fülle von Premieren. Nicht nur, dass die Offiziere deutlich zu früh mit dem General der Gilde, Jens Kuraschinski, antraten. Erstmals führte Oberst Ernst Frost sogar die Wache an und entlastete damit Hauptmann Hermann Johannes beim dritten Ummarsch.

„Hat das einen Grund, warum Sie schon eine Viertelstunde vor dem offiziellen Beginn hier antreten?“, fragte Kuraschinski Johannes, als das Offizierskorps auf die Herrlichkeit kam. „Wir sind eben von der schnellen Truppe“, antwortete Johannes und erkundigte sich besorgt, ob man nun etwa 15 Minuten mit dem Beginn warten solle.

Das wollte aber niemand, sodass es mit der Parade tatsächlich ein wenig früher losging. Der Spielmannszug Wildeshausen war diesmal mit „37 Mann und zwei Halben“ angetreten, wie es der Tambourmajor Martin Posenauer ankündigte. Immerhin hatten die Musiker zwei Kinder dabei. „Sind die denn schon ausgebildet?“, erkundigte sich Oberst Ernst Frost. „Die waren schon ausgebildet, bevor sie geboren wurden“, erklärte Posenauer.

Im Anschluss wurde es stimmungsvoll, denn die Tamboure und das Musikkorps intonierten zum Abschied von Hauptmann Johannes das Lied „Es scheint der Mond so helle“.

„Damit wollen wir ihn in den Ruhestand torpedieren“, kündigte Ingo Poth an. Zwei Strophen wurden lautstark gesungen. „Mehr geht nicht“, erklärte Tambourmajor Wolfgang Niester. „Bei zwei Strophen braucht er nur ein Taschentuch, bei fünf hätten wir vor Rührung ein großes Handtuch benötigt.“

Feierlich wurde es auch, als Oberst Frost den beiden Wachesoldaten Mario Bögemann (52) und Steve Mansholt (33) zum Geburtstag gratulierte. Dann hatte Frost noch eine Überraschung parat. Hauptmann Johannes erinnerte ihn daran, dass man im vergangenen Jahre nur zwei Ummärsche vereinbart habe. Daran konnte sich Frost sehr gut erinnern. „Kein Problem“, sagte der Oberst. „Den dritten Ummarsch übernehme ich.“ So kam es dann auch, und Frost erntete viel Lob. Auf die Zusage, im kommenden Jahr alle drei Ummärsche zu übernehmen, wollte er sich dann aber doch nicht einlassen, obwohl er sich auch nach der neuen Aufgabe sichtlich wohl fühlte.

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