„Die Kanoniere“ wählen das Mitglied der Wachkompanie in ein internationales Team

Helmut Niester qualifiziert sich für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada

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Mitglieder des Gildeclubs „Kanoniere“ und der Wachkompanie vor der Torwand.

Wildeshausen - Helmut Niester startet noch einmal richtig durch. Der Stabsunteroffizier in der Wachkompanie kickte früher für den VfL Wittekind und betreut noch heute die B-Jugend als Trainer. Doch im Sommer soll der 53-Jährige selbst noch einmal die Stollenschuhe schnüren: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada.

So zumindest stellte es Hans-Georg Kolloge, Ehrenmitglied des Gildeclubs „Die Kanoniere“, dar. Sie seien vom Weltfußballverband FIFA auserkoren worden, eine Kandidatin für eine international besetzte Mannschaft zu finden und zu qualifizieren, die bei der WM an den Start geht. Die Wahl fiel gestern Mittag auf Rademachers Sporthof, direkt am Marktplatz, auf Niester.

„Obwohl bereits alle Teilnehmerinnen feststehen, gibt es neuerdings eine Wildcard“, erklärte Kolloge. In den anderen, laufstarken Kompanien hätten die „Kanoniere“ keine geeignete Spielerin feststellen können, aber in der Wache seien sie fündig geworden.

Niester musste sich gleich in zweifacher Hinsicht beweisen: Zunächst steckten ihn die Mitglieder der Gildetruppe in ein Frauenkleid und setzten ihm eine blonde Perücke auf. Nachdem sich alle davon überzeugen konnten, dass er auch in diesem Dress eine gute Figur macht, ging es an die Torwand. Dort stellten die „Kanoniere“ dann Niesters fußballerisches Geschick auf die Probe. „Die Spielerin hat sich durch eine überzeugende Leistung an der Torwand qualifiziert“, lautete das Fazit. Im Namen der „Kanoniere“ gratulierte Kolloge und wünschte viel Erfolg bei der WM in Kanada.

Sollte es mit dem Titelgewinn klappen, wollen die Kanoniere das Management übernehmen und Niester ganz groß herausbringen. „Ich habe mit Uli Hoeneß telefoniert, und auch er hat schon seine Unterstützung zugesagt“, behauptete Kolloge. Und ganz Wildeshausen soll profitieren: Die Gewinne, vor allem aus Sponsorenverträgen, sollten nämlich im kommenden Jahr dazu genutzt werden, das nächste Gildefest zu finanzieren.

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