Wildeshauser Band nach Sulingen

„Festival, wir sind auch dabei“

„Yeah ! Festival, wir sind dabei.“ Riesenfreude herrschte nach dem Contest bei Mario Warzcack, Sebastian Twele, Richard Höckendorf, Christoph Hilkemeier und Stefan Schade (vorne von links). Die Band gibt es erst seit knapp einem Jahr.

Wildeshausen - Von Joachim Decker - Wer hinter dem Bandnamen „Couch Club“ Schmusemusik vermutet, der irrt gewaltig. Vielmehr ist die Wildeshauser Gruppe im Hard-rock mit Punkrock-Einflüssen zu Hause.

Von der Qualität der Musik können sich Rock-Freunde während des großen „Reload-Festivals“ vom 15. bis 17. Juni in Sulingen überzeugen. Denn die Gruppe hat den Sprung dorthin geschafft.

„Völlig überraschend und für uns alle unerwartet haben wir den „Get the Reload-Slot 2012“ gewonnen“, erzählt Gitarrist und Sänger Christoph Hilkemeier. Dieser Contest entscheide über die Teilnahme: „Gut 200 Besucher waren zu diesem Contest gekommen, die auch über Sieg und Niederlage abzustimmen hatten. Ein Votum hatte auch die Jury, die uns gute Chancen eingeräumt hatte.“

Für die Band, der neben Hilkemeier Mario Warzcack (Bass), Richard Höckendorf (Gitarre), Stefan Schade (Drums) und Sebastian Twele (Gitarre) angehören, war diese Entscheidung eine totale Überraschung. Wir hatten damit in keiner Weise gerechnet, es war der absolute Wahnsinn, als das Ergebnis verkündet wurde. Immerhin war das erst unser dritter offizieller Auftritt“, betont Hilkemeier. Damit sei ein Traum wahr geworden: „Am Contest haben zwar nur sechs Bands teilgenommen, aber bei der Vorausscheidung, die von den Veranstaltern vorgenommen wurde, haben wir schon gut 150 Bands hinter uns gelassen.“

Völlig emotionslos hätten sich die Bandmitglieder entschieden, sich einfach einmal für diesen Contest zu bewerben. „Dafür mussten wir ein Musik-Video einschicken. Das hat Fabian Mofid für uns produziert. Wir wollten halt nur mal sehen, wie weit wir kommen“, betont Hilkemeier. Ein voller Erfolg sei schon die Einladung zum Contest gewesen. Er und seine Kollegen hätten genau gewusst, dass sich dafür stets auch einige Hochkaräter bewerben: „Umso größer war natürlich die Freude, dass wir uns auch gegen diese Bands durchsetzen konnten.“

Den Grund für ihren Erfolg sieht die Band auch darin, dass sie mit ihren Texten, die allesamt aus der Feder von Hilkemeier stammen, großen Wert auf Inhalt legen. „Es muss Sinn machen, was ich singe. Oft stehen Frauen, Partys oder Lebensphasen im Mittelpunkt“, sagt der Sänger. Zuerst mache sich die Band stets Gedanken über die Musik: „Schon dabei fällt mir in den meisten Fällen der passende Text ein. Das kann oft sehr schnell gehen, so dass es von der Idee bis zur Umsetzung nicht einmal eine Stunde dauert. Und genau dass sind oft die besten Songs.“

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