Der traditionelle rote Bus ist erstmals seit vielen Jahren nicht auf der Domweih

Barre: Retter in der Not

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Hier ist in den vergangenen Tagen der Barre Treff entstanden. Dort haben die Domweih-Besucher die Möglichkeit sich zu treffen.

Verden - Von Melina Will. Schock für alle Domweih-Besucher: Der legendäre und altbekannte rote Bus kommt nicht wieder. Der Getränkewagen galt bislang als eines der Wahrzeichen der Domweih und war beliebter Ausgangspunkt für einen Bummel über das Volksfest.

Getränke Ahlers hatte das Fahrzeug jedes Jahr zur Verfügung gestellt. Allerdings zeichnete sich bereits ab, dass dessen Tage gezählt sind. Denn: Der Bus war schon bei der vergangenen Domweih technisch nicht mehr ganz in Ordnung.

Gabriele Stolzenberger, Inhaberin des Hotels Maske in Hönisch, ist nun die Retterin in der Not. Gemeinsam mit ihrem zehnköpfigen Team stand sie schon bei der Domweih 2013 mit dem „Barre Treff“ am Nordertor. So ist es auch in diesem Jahr. „Ich habe beim Grünen Jäger eine Ausbildung absolviert und 1986 selbst im roten Bus ausgeholfen“, sagt die Gastronomin. Daher wisse sie genau, welche Bedeutung der Doppeldecker für die Domweih habe: „Beim Aufbau werden wir oft nach dem roten Bus gefragt.“

Grün statt Rot ist also nun die Devise. Der „Barre Treff“ ersetzt den einzigartigen Bus zwar nicht, aber der Stand sorgt für Getränke, stellt Stehplätze zur Verfügung und einen großen Sonnenschirm, unter dem man sein Getränk bei Sonne und Regen in Ruhe genießen kann. Also ist für guten Ersatz vorerst gesorgt. Nächstes Jahr muss aber eine Alternative her, aufgrund des Standrechts darf jeder Wirt nur zwei Jahre in Folge auf der Domweih ausschenken.

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