31. Mai bis 5. Juni

Jetzt kommt Domweih-Pfand

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Präsentieren die Domweih-Pfandplakate (v.l.): Angelika Revermann (Touristinfo), Mike Rohmeyer-Laas (Dehoga) und Rüdiger Nodorp (Marktmeister). ·

Verden - Von Volkmar Koy. Einige Domweih-Besucher werden sich umstellen müssen: Zum erstenmal wird in diesem Jahr ein Pfand auf die üblichen 0,2-Liter-Biergläser erhoben. Damit soll das Meer an Glasscherben während der sechstägigen Fest-Zeit deutlich reduziert werden.

Diese Maßnahme stand immer wieder zur Debatte. Der Marktausschuss einerseits, die Gastronomie andererseits zogen in dieser Frage an einem Strang. Was in Langwedel oder Hannover klappt, sollte auch in Verden funktionieren. Mike Rohmeyer-Laas vom Dehoga-Kreisverband unterstrich die positive Bewertung der Wirte für diese Maßnahme. Immerhin seien 96 Prozent des Bruchs während der Domweih Biergläser. Das Pfand von einem Euro spiegele den Einkaufswert der Gläser wider. Mancher Wirt hatte einen Tagesverlust von rund 1 000 Biergläsern. „Das geht ganz schön ins Geld“, sagte Rohmeyer-Laas.

Die Rücknahme müsse jeder Domweih-Wirt selbst organisieren, betonte Marktmeister Rüdiger Nodorp. Und es gehe ausschließlich um die 0,2-Liter-Gläser, egal, was darin ausgeschenkt worden ist. Das Pfand kommt, der Preis bleibt, so Rohmeyer-Laas. Folglich koste das Glas Bier auch diesmal 1,80 Euro.

Die neuen Fahrgeschäfte für die sechs Tage in der Verdener Innenstadt vom 31. Mai bis 5. Juni stellte in der gestrigen Pressekonferenz ebenfalls Nodorp vor. Auf dem Johanniswall wird zum erstenmal mit der Crazy Mouse eine Achterbahn stehen. Aufgrund der Maße von 42 mal 20 Metern müsse ein Fahrgeschäft weichen. Bereits vor 15 Jahren gab es am Norderstädtischen Marktplatz eine Achterbahn. Das ist dort wegen der inzwischen gewachsenen Bäume nicht mehr möglich.

Die Klassiker Riesenrad, Musikexpress, Autoscooter und Breakdancer dürfen im Angebot natürlich nicht fehlen. Neu ist außerdem die Villa Wahnsinn, ein Laufgeschäft mit zahlreichen Tücken. Der Marktausschuss hatte sich ferner für die Zulassung von LoopingNightstyle und Mäuse-Spektakel ausgesprochen.

Touristinfo-Chefin Angelika Revermann ließ nicht unerwähnt, dass sich wieder alle Fahrgeschäfte am Bummelpass beteiligen (montags bis donnerstags sieben Fahrten für Erwachssene 15 Euro, und fünf Fahrten für Kinder sieben Euro. Der Bummelpass sei ein Frequenzbringer, betonte Revermann, „also eine runde Sache“.

Bilder aus dem letzten Jahr

Domweih Verden 2013: Der Umzug am Samstag

Karussells auf der Domweih 2013

Die neuen Sicherheitsbestimmungen haben auch Einfluss auf die Zahl der Teilnehmer am Domweih-Umzug. Waren es 2013 noch 72 Gruppen, wird sich Menge in diesem Jahr auf 61 reduzieren. „Ich habe mit noch mehr Absagen gerechnet“, sagte Angelika Revermann. Wie berichtet, muss jede Gruppe Sicherheitskräfte stellen. Die Ordner würden namentlich registriert. Das geschehe im Interesse der Teilnehmer. Ziel müsse eine sichere Veranstaltung sein.

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