Schausteller bauen ihre Fahr- und Vergnügungsbuden auf

Volksfest putzt sich für Besucher heraus

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Lukas Steineker gräbt einen Graben für die Kabel.

Verden - Obwohl der Johanniswall momentan für den Autoverkehr gesperrt ist, herrscht auf der Straße Trubel. Denn dort, am Norderstädtischen Markt und auf der Großen Straße bauten die Schausteller gestern bereits die 1030. Verdener Domweih auf.

Theo Ausborn und Alex Stummer (v.l.) bauen das Kinderkarussell auf.

Joachim Keuneke reiste mit seinem Verkaufsstand an. Die Bratwurstbude der Bremer Schaustellerfamilie ist seit 1920 ein fester Bestandteil der Domweih. „Wir sind mit dem uns zugewiesenen Platz sehr zufrieden“, erklärte der Unternehmer. Der Verkaufswagen sei bereits auf dem Betriebsgelände gereinigt worden. Nun werde noch die Licht- und die Gasanlage kontrolliert. Am Freitag komme dann die Ware, damit die Besucher des Volksfestes ab Sonnabend Krakauer, Curry-Wurst und Co. genießen können. Wer will, kann auf der Festmeile zudem Zuckerwatte, Frozen Yogurt, gebrannte Mandeln, Pommes und vieles mehr erstehen. Neben dem kulinarischen Genuss kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz. Zahlreiche Fahr- und Vergnügungsbuden locken Groß und Klein an.

Familie Keese aus Schwanewede bietet zum Beispiel seit mehr als zwei Jahrzehnten auf der Domweih „Frosch Klopfen“ an. „Der Aufbau des Standes macht mir immer sehr viel Spaß“, berichtete Uwe Keese strahlend, während er Halterungen anbrachte. Für die Dekoration sei dann seine Frau zuständig.

Am Entenangel-Stand grub Lukas Steineker zeitgleich mit einer Spitzhacke einen schmalen, länglichen Graben für die Kabel. Dabei kam er ordentlich ins Schwitzen. Aber die Mühe lohnt sich. Denn sie dient der Sicherheit der Volksfest-Besucher. Diese sollen nicht über die am Boden verlaufenden Leitungen stolpern.

Unterdessen werkelten Alex Stummer und seine Mitstreiter am Kinderkarussell. Sie kamen mit insgesamt sechs Fahrzeugen nach Verden. Schließlich mussten das Gerüst und die anderen Bestandteile des Fahrgeschäftes transportiert werden. „Wir kommen seit Jahren auf die Domweih, weil die Veranstaltung total schön ist“, sagte Stummer. Er und seine Kollegen würden sich in der Allerstadt sehr wohl fühlen.

Andere Schausteller räumten zwischenzeitlich bereits ihre Ware ein, wuschen mit Besen und Gartenschläuchen ihre Zugmaschinen sowie Verkaufsstände oder wienerten mit Putzlappen die Glühbirnen, damit ihre Stände zur Eröffnung erstrahlen.

as

Domweih-Aufbau

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