Täglich ab sechs Uhr

Von der Pommestüte bis zum Kondom

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Reinhard Brandt mit einigen Mitarbeitern Hermann Stimbeck, Kai Winkelmann, Marco Hesse, Sören Otte.

Verden - Die einen feiern, die anderen haben die Arbeit. Das gilt auch für die Verdener Domweih. Besonders der städtische Betriebshof hat während der Festtage viel zu tun. Allein am  ersten Domweihwochenende hat die Mannschaft rund 100 Kubikmeter Müll gesammelt und entsorgt. weil das Volksfest für Reinhard Brandt, technischer Leiter des städtischen Betriebshofes und seine Mitarbeiter gleich mehrere Großkampftage bedeutet.

Sechs Uhr morgens in der Verdener Innenstadt. Die Stände und Zelte, an denen die Domweihbesucher noch vor wenigen Stunden gefeiert haben, sind geschlossen. Rollläden sind heruntergelassen und die Planen dicht festgezurrt. Jetzt brummen die städtischen Kehrmaschinen durch die Gassen der Festmeile, in denen die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes die Spuren des vorausgegangenen Tages beseitigen. Die frühe Arbeit stört das Team des technischen Leiters des städtischen Betriebshofes,  Reinhard Brandt, nicht: „Das sind wir gewohnt“, sagt Marco Hesse und dass die Arbeit bei ihm und seinen Kollegen zuweilen auch für Erheiterung sorgt: „Manchmal räumen wir auch kuriose Dinge weg. Von der Pommestüte bis zum Kondom.“

Bislang fällt die Müllbilanz sogar eher positiv aus: „Es gibt zwar definitiv viel zu tun, aber so schlimm wie im Vorjahr ist das Müllaufkommen bislang nicht“, so Brandt, dessen Mitarbeiter täglich ab sechs Uhr in der Frühe die Hinterlassenschaften der feiernden Menschenmassen entfernen, ungezählte Scherbenhaufen wegfegen und die Restmüllberge entsorgen. 15 Mitarbeiter sind laut Brandt zeitweise im Einsatz und sammeln auf Pritschenwagen bis zum Ende der Domweih ohne zu Murren mehrere Hundert Kubikmeter Müll ein. Das größte Problem sind laut Brandt die Scherben und Glasflaschen, aber auch die vielen aufgeplatzten Müllsäcke seien für die Mitarbeiter sehr unangenehm. „Man weiß ja nie, was in den Säcken drin ist und in was man möglicherweise hineingreift“, so Kai Winkelmann.

Alles in allem ist der Einsatz auch immer wieder ein logistisches Meisterstück, der auch noch ein paar Tage nach Domweihende weitergeht. Brandt: „Wenn die letzten Schausteller abgefahren sind, ist zunächst einmal das große und gründliche Reinemachen in der Stadt angesagt. Danch werden die im Vorfeld abgebauten Verkehrs- und Straßenschilder wieder aufgestellt und zuletzt die Ampelanlage im Kreuzungsbereich Wall/Ostertorstraße wieder aufgebaut und in Betrieb genommen.“

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