Polnische Schüler aus Zielona Góra zu Besuch / 21-jährige Städtepartnerschaft

„Hobbys verbinden uns“

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Die Schüler der Bauberufsschule Zielona Góra und den BBS Verden vor dem Rathaus. ·

Verden - „Sie haben Glück, dass in der Zeit ihres Besuches gerade Domweih ist.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin Gunda Schmidtke begrüßte gestern 21 Schüler der Bauberufsschule Zielona Góra.

In ihrer Ansprache richtete Gunda Schmidtke auch Fragen an die Schüler: „Was verstehen wir unter Partnerschaft, was steckt dahinter?“ Die erste Antwort der Zuhörer kam schnell: „Freundschaft“. Dass dies eine ehrliche Antwort war, war an der Stimmung und dem Umgang zwischen den deutschen und polnischen Schülern zu spüren. Auch die beteiligten Lehrer der BBS, Dagmar Beermann-Zimmer, Werner Voß und der stellvertretende Schülleiter Reinhard Witt, gingen mit Freude und routiniert an die Sache. Schließlich besteht der jährliche Austausch zwischen der Bauberufsschule und den BBS Verden schon seit 21 Jahren, das ist sogar ein Jahr länger als die offizielle Städtepartnerschaft besteht.

Seit Montag sind die Polen in Verden. Begleitet werden sie von den Lehrerinnen Dorota Paprotny, Anna Burghardt sowie der Dolmetscherin Daria Pilarczyk. Die deutschen Schüler besuchten Zielona Góra vom 13. bis 17. Mai. Jetzt erkunden die polnischen Schüler ihr Nachbarland. Dabei haben sie ein vollgepacktes Programm. Gestern machten sie eine Stadtbesichtigung, natürlich im Anschluss mit einem ausgiebigen Besuch der Domweih. Heute werden sie nach Bremerhaven fahren und dort den Hafen und das Klimahaus besichtigen. Morgen nehmen sie dann am Unterricht der BBS Verden teil, mit einem gemeinsamen Grillen wird der vorletzte Tag des Besuches ausklingen. Am Freitag geht es dann zurück in die Heimat. Wie ihr erster Eindruck von Deutschland und Verden ist, verraten der 18-jährige Maksymilian Janiak und die gleichaltrige Martyna Gudwikowicz: „Es ist sehr schön hier, die Straßen sind sauber und die Menschen sehr freundlich.“

Genauso positiv beschreiben sie die Beziehung zwischen ihnen und den deutschen Schülern: „Als uns die Deutschen im Mai besucht haben, haben wir schon Freundschaft geschlossen. Seitdem haben wir Kontakt über Facebook. Gemeinsame Hobbys, wie zum Beispiel Sport, verbinden uns.“ · sig

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