Verein VfV ist rückblickend zufrieden mit dem Weihnachtsmarkt 2013

Bilanz durchweg positiv

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Ein voller Weihnachtsmarkt: Keine Seltenheit im Jahr 2013.

Verden - Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, so lautet eine alte Fußballweisheit von Sepp Herberger. Für den Verein Veranstaltungen für Verden heißt das konkret, dass unmittelbar nach dem Weihnachtsmarkt 2013 die ersten Vorbereitungen für die kommende Auflage getroffen werden.

Die Bilanz des Verdener Weihnachtsmarktes fällt durchweg positiv aus: Viele Tausend Besucher, zufriedene Gesichter und überwiegend gutes Wetter. Nach mehr als vier Wochen Weihnachtsmarkt in Verden hätten einige wenige Aussteller zwar gerne vollere Kassen gehabt, aber mehrheitlich seien die beteiligten Schausteller, Gastronomen und Kunsthandwerker mit den erzielten Umsätzen zufrieden, sagt Hubert Engfer, Vorsitzender des Vereins Veranstaltungen für Verden, der den Markt zum zweitenmal organisiert hatte.

„Der Weihnachtsmarkt war nicht nur für die Verdener ein beliebter Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit. Wir konnten sehr viele auswärtige Besucher begrüßen, sodass wir als Veranstalter sehr zufrieden sind“, fällt sein erstes Fazit überaus positiv aus. Vor allem die Adventwochenenden seien stark besucht gewesen und hätten „super Ergebnisse“ gebracht. Engfer: „Das war manchmal wie auf der Domweih. Es gab kein Durchkommen mehr.“ Kulinarisch hatte der Weihnachtsmarkt Neues wie Altbewährtes zu bieten: Es gab Knipp, Grünkohl, Pizza, Bratwurst oder Süßes und aus einer Hütte wurde sogar heißer Met ausgeschenkt. „Fast alle Anbieter waren mit den Umsätzen sehr zufrieden und einige, wie Brezelverkäuferin Erika Skoberla, sogar mehr als das“, weiß Engfer.

Auch die Aktionen für Kinder mit Puppenspiel, regelmäßiger Bühnenpräsenz von Schneemann und Weihnachtsmann oder das Entertainment auf der Weihnachtsmeile, seien sehr gut angenommen und von den Besuchern gelobt worden. „Das Rahmenprogramm hat sicher auch viel auswärtiges Publikum gelockt, da vergleichbare Weihnachtsmärkte das nicht bieten.“

Dennoch sei in einer Stadt mit der Größe von Verden ein über vierwöchiger Weihnachtsmarkt nicht einfach, räumte Engfer auf Nachfrage ein. Die Tendenz gehe daher auch dahin, den Weihnachtsmarkt 2014 am 24. Dezember zu schließen, da sich eine Verlängerung über die Festtage hinaus für die Beschicker nicht lohne. „Die Besucher sind gesättigt und ihre weihnachtlichen Bedürfnisse gestillt.“

Bei allem Positiven sieht Engfer daher Entwicklungs- und Veränderungspotenzial für den Verdener Weihnachtsmarkt. So kann er sich auch vorstellen, das gastronomische Angebot zugunsten von Kunsthandwerk zu reduzieren. „Das ist aber schwierig. Kunsthandwerker sind kaum zu bekommen, da ihr Angebot von den Besuchern zwar gewünscht, aber leider zu wenig genutzt wird.“ Verständlich, dass sich ein mehrwöchiger Weihnachtsmarkt für Kunsthandwerker nicht rechne.

Auch über einen alternativen Standort für die Bühne werde nachgedacht und der Bereich zwischen Große Straße und Johanniskirche soll in diesem Jahr augenfälliger gestaltet werden. „Auch wenn wir zufrieden sind, es gibt immer etwas zu verbessern.“ · nie

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