Alles steht Kopf zur 1029. Verdener Domweih

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Während des Festumzuges werden sich die Besuchermassen sicherlich wieder drängen und den Teilnehmern zujubeln.

Verden - Von Ulf Buschmann. Wer die Verdener in den kommenden Tagen fragt, was sie vorhaben, der bekommt so etwas wie eine Standard-Antwort: „Wir gehen natürlich zur Domweih!“ Egal ob gleich zu Beginn, nachmittags oder abends: Die Menschen aus der Region besuchen eines der ältesten Volksfeste der Deutschlands.

Auf der Festmeile herrscht wieder Jubel, Trubel und Party pur.

Ab Samstag, 31. Mai 2014, ist es wieder soweit: Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann wird die 1029. Ausgabe der großen Party nach dem Umzug um 15 Uhr mit dem traditionellen Spruch „Prost Domweih!“ eröffnen. Sechs tolle Tage stehen den Besuchern auf der Festmeile zwischen Johanniswall, Großer Straße und Norderstedtischem Markt bevor, können sie sich doch – wie seit Jahrzehnten – mit Karussells, allerlei Kulinarischem und Musik vergnügen. Bis Donnerstag, 3. Juni, stehen die Stadt und das Umland wieder einmal Kopf. Damit die Gäste aus den umliegenden Gemeinden gut ins Zentrum des Landkreises kommen, gibt es natürlich wieder einen Sonderfahrplan von AllerBus. Und wer nach der Domweih noch nicht genug hat, kann sich am Sonnabend, Montag, Dienstag und Donnerstag auf den After Domweih-Parties vergnügen. Sie finden in der Verdener Stadthalle statt und beginnen jeweils ab 22 Uhr. Veranstalter ist das „Nachtaktiv“-Team um Dennis Meinken.

Aber erst einmal heißt es am Sonnabend ab 13.30 Uhr Start frei für den Umzug. Dazu haben sich wieder zahlreiche Vereine und Verbände angemeldet. Eine Jury schaut sich die Teilnehmer an und kürt die besten Wagen & Co. ab 16 Uhr im Festzelt vor dem Landgericht. Danach geht die Party auf der Festmeile bis um 1 Uhr weiter.

Weiter geht es am Sonntag mit dem Gottesdienst im Autoscooter um 10 Uhr, bevor die Gastronomen um 11 Uhr zum Frühschoppen einladen. Die Karussells heben ab 14 Uhr wieder ab. Von Sonntag bis Donnerstag geht es jeden Tag bis 0 Uhr rund. Und für alles Tage gilt: Der Verkauf von Essen und Trinken beginnt bereits ab 12 Uhr.

Etwas Besonderes ist stets der Pöttjermarkt. Er deutet auf die Wurzeln der Domweih hin, war sie doch über viele Jahre ein reiner Verkaufsmarkt für das, was die Menschen aus Verden und umzu erzeugt hatten. Entsprechend gibt es auf dem Pöttjermarkt allerlei Pott un Pann sowie nützliche Dinge für den Haushalt. Er beginnt jeweils um 8 Uhr, also weit vor der eigentlichen Domweih.

Am Donnerstag geht es auf die Zielgerade: Um 23.45 Uhr tragen die Mitglieder des Beerdigungsvereins die Domweih zu Grabe. Währenddessen beginnen die Schausteller bereits mit dem Abbau ihrer Geschäfte und Karussells. So ist am Freitag nichts mehr davon zu sehen – der Verkehr auf dem Johanniswall rollt wie gewohnt – bis es im kommenden Jahr zum 1030. Mal wieder heißt: „Prost Domweih!“.

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