Abschied von der Domweih:

Feierliches Ende mit dem Trauerzug

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Der Trauerzug führt das Ende der Domweihzeit vor Augen. ·

Verden - Noch einmal so richtig Gas gaben am letzten Tag der Verdener Domweih die vielen Besucher des beliebten Volksfestes. An verschiedenen Stellen des Festplatzes standen die Gäste dicht an dicht und der Trauerzug der Domweih-Beerdigungsgemeinschaft mit dem Dörverdener Bläserkorps und dem „Pastor“ Udo Grotzsch an der Spitze mühte sich redlich, um sich einen Weg durch diese Menschenmassen zu bahnen.

Für die Mitglieder der Gemeinschaft und die Musiker begann die Abschiedsrunde mit einem Büfett im Akzent-Hotel Höltje, um sich hier für die folgenen vier Stunden zu stärken. Stilvoll in Schwarz gekleidet, machte sich die Gesellschaft gegen 20 Uhr auf dem Weg und erreichte über die Herrlichkeit den Pöttjermarkt. Zügig passierte der Trauerzug den traditionellen Markt und erreichte gegen 21 Uhr die Almhütte.

Oft genug wurde es auf der zweiten Etappe der Tour eng auf dem Wall, aber die Gäste waren in Feierlaune und standen schnell Spalier, wenn der Trauerzug in Sicht war. Auch hier zeigten sich Schausteller und Festwirte spendabel, wenn die Gesellschaft eine Pause einlegte. Neben einem Ehrentanz gab es noch ein gerahmtes Foto der Gemeinschaft als Präsent.

Verdener Domweih 2013 ist "beerdigt"

Kurz vor Mitternacht erreichte die Trauergemeinde, der sich immer mehr Menschen angeschlossen hatten, die Bodega und schwenkte dann auf die Richtung Südbrücke ein. Hunderte von Menschen waren schließlich Zeuge, als der geschmückte Sarg in die den Fluten der Aller gestürzt und wenig später wieder geborgen wurde.

Für die Ausleuchtung war gesorgt und auch das Feuerwerk setzte Akzente. Vor allem für viele jüngere Domweihbesucher endete das Volksfest allerdings erst am Morgen nach einer durchfeierten Nacht in den Verdener Kneipen.

Am letzten Abend nutzten noch einmal viele Menschen die Gelegenheit zum Bummel über das Festgelände und genossen Domweih-Atmosphäre. Ausschlag gab dafür sicher auch das Wetter. Bibberten zu Beginn am Sonnabend bei bedecktem Himmel die Besucher tagsüber bei kaum mehr als zehn Grad, war die Quecksilbersäule nach und nach bis zum feierlichen Finale auf sommerliche Temperaturen geklettert. ·

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