„Wo geht‘s nach Panama?“

Bei Bedrohung: So erhalten Deichbrand-Besucher schnelle Hilfe

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Das Logo der neuen Sicherheits-Kampagne auf dem Deichbrand.

Cuxhaven - Allen Deichbrand-Besucher, die sich bedroht oder belästigt fühlen, soll in diesem Jahr noch schnellere Hilfe zuteil werden. Dafür sorgt eine neue Sicherheitskampagne, die bereits beim Hurricane zum Einsatz kam.

Die „Panama“-Kampagne wurde von FKP Scorpio nach Deutschland geholt und wird nun auch beim Deichbrand in Cuxhaven zum Einsatz kommen. Falls Festivalisten mal kurz eine Pause brauchen, weil sie merkwürdige, gar bedrohliche Szenen beobachtet oder unangenehme Begegnungen haben, können sie sich an das geschulte Festival-Personal wenden. Auch Sicherheitskräfte und die Polizei seien ansprechbar, heißt es in einer Scorpio-Mitteilung.

Hilfesuchende kommen an sicheren Ort

Die Gäste können das Personal - erkennbar durch ein grünes Armband mit dem Schriftzug Panama - dann wie folgt ansprechen: „Wo geht‘s nach Panama?“ Daraufhin werden die Hilfesuchenden an einen sicheren Ort gebracht. Diese Lösung soll den Besuchern die Möglichkeit geben, sich in schweren Situationen dennoch gut aufgehoben zu fühlen.

Je nach der aktuellen Sachlage - Überforderung, Diebstahl, Bedrohung, Gewalt oder sexueller Übergriff - wird Unterstützung von Seelsorgern, Sanitätern oder der Polizei angeboten.

Beim Hurricane in Scheeßel gab es laut Auskunft von FKP Scorpio 38 Fälle, bei denen das neue Konzept zum Einsatz kam. In einem Fall konnte eine Frau nach fünf Stunden wieder mit ihrer Gruppe zusammengeführt werden.

jdw

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