Die Polizei rät: Navi Aus!

Am „Knill“ scheppert‘s: Mehrere Unfälle am Deichbrand-Donnerstag

Cuxhaven/Nordholz - Zehntausende Musik-Fans freuen sich auf das Deichbrand Festival. Während einige schon am Mittwoch angereist waren, kämpften sich viele andere Donnerstag zum Gelände bei Cuxhaven. Auf dem Weg dahin kam es auch zu einer handvoll Unfälle, berichtet die Polizei.

Jene Besucher, die das Angebot zur Frühanreise genutzt haben und die Veranstaltung bereits am Mittwochabend erreichten, haben die Nacht demnach trotz des Unwetters gut überstanden. 

Im Anreiseverkehr registrierte die Polizei bis Donnerstagnachmittag sechs Verkehrsunfälle, vier davon ereigneten sich am Kreisel „Knill“ in Nordholz. Meist blieb es bei Blechschäden, heißt es. Leicht verletzt wurden die Fahrzeuginsassen hingegen bei einem Unfall auf der L135 in Nordholz. 

Social-Media-Team der Polizei im Einsatz

Darüber hinaus kam es seit dem Vormittag rund ums Festivalgelände zu Staus, auf die mit Rundfunkdurchsagen und alternativen Abfahrtmöglichkeiten reagiert wurde. In diesem Zusammenhang empfiehlt die Sprecherin der Polizeiinspektion Cuxhaven, das Navi auszuschalten und der Beschilderung oder den Weisungen der Beamten und Ordnungskräfte zu folgen.

Erstmals hält ein Social-Media-Team der Polizei die Festivalbesucher bezüglich der Anreise und anderer Festivalbegebenheiten über @Polizei_OL und #Deichbrand auf dem Laufenden.

Wetter zum Auftakt: so lala

Zu dem Konzertmarathon, der bei gemischtem Wetter startete, werden bis Sonntag laut Polizei mehr als 50.000 Besucher erwartet. Die ersten Konzerte liefen bereits am Donnerstagnachmittag. Topbands sind dieses Jahr unter anderem Placebo (Freitag), Broilers (Freitag), Kraftklub (Samstag), Materia (Samstag), Billy Talent (Sonntag) und Biffy Clyro (Sonntag). Für die vielen Acts wurden beide Hauptbühnen vergrößert.

Das Deichbrand-Festival sei ein friedliches und polizeilich weitgehend unauffälliges Ereignis, so die Polizei. Der Besucherrekord von 50.000 Fans wurde 2016 erstmals erreicht. Das Festival war in den vergangenen vier Jahren nach Veranstalterangaben stets vorzeitig restlos ausverkauft.

kom/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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