Polizei: "Alles ausgesprochen friedlich"

Alligatoah rappt und das Deichbrand-Zelt ist rappelvoll

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Bei dem Konzert von Alligatoah gab es kein Durchkommen mehr. Viele Festivalbesucher mussten vor dem Zelt warten - zu voll. 

Nordholz - Mit Bands wie den Guano Apes, Triggerfinger, Frank Turner und The Hives ging am Sonntag das Deichbrand-Festival 2014 in Nordholz zu Ende. Einer der Höhepunkte war der Auftritt des Lokalhelden Alligatoah, der aus dem benachbarten Langen kommt. Viele Besucher mussten vor dem Palastzelt warten, da es keinen Platz mehr im Inneren gab. 

Da der Auftritt von Alligatoah bereits lange vor dem Festival gebucht war und feststand, dass er im Zelt spielen würde, konnten die Veranstalter nach dem großen Erfolg des Rappers nicht mehr die Bühne wechseln. Kurz vor dem Deichbrand hatte der Hip-Hopper mit seinem Album "Triebwerke" Gold-Status erreicht. So war die Zeltbühne für ihn und den Ansturm zu klein. 

Alle drei Bühnen auf dem Festivalgelände wurden auch am Sonntag noch voll bespielt. Schon früh ging es mit Das Pack auf der Waterstage los und alles fand sein Ende mit der Combo Le Fly im Zelt. Vor allem die Hip-Hop-Artist bestimmten das Line-Up des Deichbrand. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier

Veranstalter und Polizei zogen am Sonntag eine positive Bilanz: Das 10. Deichbrand-Rockfestival mit zeitweise etwa 40.000 Besuchern verlief aus polizeilicher Sicht ausgesprochen friedlich. Mehr als 200 Polizeibeamte aus ganz Niedersachsen sorgen auf dem Festivalgelände Tag und Nacht für die Sicherheit. Die Polizei war mit einer Festival-Wache rund um die Uhr für die Festivalteilnehmer vor Ort ansprechbar. Die Festival-Wache wurde laut Polizeiauskunft auch in diesem Jahr wieder gut angenommen. Zahlreiche zumeist junge Festivalbesucher suchten das Gespräch in lockerer Atmosphäre mit "ihrer" Festival-Polizei. 

"Die umfangreichen Planungen und die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und den Sicherheitsbehörden haben sich auch in diesem Jahr wieder bewährt", resümiert Polizeidirektor Holger Kliem, der den Polizeieinsatz geleitet hat, in einer ersten Zwischenbilanz am Sonntagnachmittag. Zum friedlichen Verlauf mit beigetragen haben aus polizeilicher Sicht neben der hohen Polizeipräsenz neben zahlreichen ehrenamtlichen Helfern sicher auch die vom Veranstalter eingesetzten Sicherheitskräfte, die auf dem Festivalgelände engagiert und freundlich ihren Dienst verrichteten. 

Deichbrand-Festival: Der Sonntag mit Alligatoah, The Hives und Guano Apes

Der Schwerpunkt der Straftaten lag auch in diesem Jahr wieder bei den Diebstahlsdelikten, wobei insbesondere hochwertige Smartphones im Visier der Diebe waren. Die körperlichen Auseinandersetzungen hielten sich in Anbetracht der Vielzahl der Besucher auf einem niedrigen Niveau. Derzeit wurden rund 40 Diebstahlsdelikte und etwa zehn Körperverletzungsdelikte polizeilich registriert. Genauere Zahlen können erst nach Abschluss des Festivals genannt werden. "Wir sind mit dem Veranstaltungsverlauf bisher ausgesprochen zufrieden. Die Besucher aller Altersgruppen und Musikgeschmäcker haben gut gelaunt miteinander gefeiert. Zudem hat sich das an den Erfahrungen des letzten Jahres angepasste Verkehrskonzept bewährt", lobte Kliem.

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