Gäste dürfen sich auf viele Attraktionen freuen

Poseidon, Piraten und Ponyreiten

Seine Premiere feiert auch das Laufgeschäft „Pirates Adventure“ beim Brokser Markt.

Niemand soll behaupten, der Brokser Heiratsmarkt ändere sein Gesicht nicht. Im Gegenteil: Das passiert von Jahr zu Jahr aufs Neue.

Marktmeister Ralf Rohlfing spricht von „normaler Fluktuation“ – im Kleinen wie im Großen. „Mal ist die China-Pfanne begehrt, und dafür stehen Champignons nicht so hoch im Kurs“, sagt Rohlfing lapidar. Bei 3.500 Frontmetern kann sich jeder vorstellen, dass es durchaus gravierendere Änderungen gibt. Die Fluktuation sorgt zum Beispiel dafür, dass die Zahl der Attraktionen größer geworden ist. 19 Großfahr-, Lauf- und Belustigungsgeschäfte und damit zwei mehr als im vergangenen Jahr stehen auf dem Marktplatz. „Spielgeschäfte haben zu kämpfen, und Imbisse werden kleiner, weil sie sich spezialisieren“, nennt Rohlfing Gründe für den frei gewordenen Platz.

Dem Marktmeister waren über 1.300 Bewerbungen auf den Tisch geflattert. Etwa 520 Schausteller erhielten eine Zusage für die Veranstaltung vom 21. bis 25. August. Neben den vier großen Festzelten von Bernhard Helmke, Heiner Bomhoff , Uwe Stoffregen und Lionello Brandolino sowie den beiden Gewerbezelten sind es die großen Fahr- und Laufgeschäfte, die sich aus dem Angebot hervorheben. Sechs „Platzneuheiten“ kündigt Rohlfing für den Markt 2009 an. Damit meint er absolute Neuheiten ebenso wie Geschäfte, die seit mehreren Jahren nicht mehr in Broksen Station gemacht haben. Nach langjähriger Abstinenz gibt es zum Beispiel wieder „Poseidons Rache“, auch unter dem Namen „Top Scan“ bekannt. Das Gerät erinnert an eine Windmühle, deren Flügel die Kabinen sind. Drei Gelenke sorgen dafür, dass sich der Fahrgast in ebenso viele Richtungen dreht.

Ebenfalls seit Jahren nicht mehr beim Brokser Markt gewesen ist der „Ranger“ – eine Überschlagschaukel, von der in Deutschland nur noch zwei existieren. Ihre Passagiere „genießen“ einen Looping-Spaß in mehr als 20 Metern Höhe. Um ein weiteres Loopinggeschäft handelt es sich beim „Commander“. Es hat einen Durchmesser von 24 Metern und dreht sich im Kreis. An den Armen sind Kabinen für mehrere Personen aufgehängt, die sich überschlagen. Als „Weltneuheit“ preist Rohlfing den „Flash“ an – eine Art Pendel mit drei Kabinen, das sich überschlägt. „Weil es nach vorne ausschlägt, kann es nicht auf dem Marktplatz stehen. Die Bäume wären im Weg“, erklärt Rohlfing. Also hat er das Geschäft schräg gegenüber dem Remmerzelt eingeplant. Seine Premiere feiert auch das Laufgeschäft „Pirates Adventure“ beim Brokser Markt. „Eine Riesenkiste mit einer 27-Meter-Front. Da bin ich seit Jahren hinterher“, sagt der Marktmeister. Unabhängig von seiner Innenausstattung ist das Piratenschiff mit seinem acht Meter großen Hai ein echter Hingucker.

Ganz auf Dschungel getrimmt ist das Laufgeschäft „Amazonas“, das ebenfalls noch nie in Broksen stand. Lebende Reptilien und Fische sowie Hängebrücken sorgen für die Effekte. Hinzu kommen 13 weitere große Geschäfte, darunter Klassiker wie das Riesenrad, das Spukschloss, der „Rock Express“, „Projekt 1“, der „Polyp“, der „Skipper“ und der „Break Dancer“, der diesmal wieder auf seinem alten Stammplatz am Denkmal steht. Die Wildwasserbahn löst in diesem Jahr die Achterbahn „Katz und Maus“ ab, und zum zweiten Mal in Folge wartet der Markt mit zwei Autoscootern auf. Für die kleinen Besucher gibt es 13 Kinderfahrgeschäfte. In diese Kategorie fallen Kinder-Scooter, Wickie-Schaukel und Ponyreiten.

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