20 Bands auf fünf Bühnen beschallen die „Breminale“-Gäste am Auftaktabend

Im Zeichen der Musik

Olaf, der Sänger der Bremer Band „Dogs run free“ (unten rechts), genoss mit seinen Freunden auf der „Breminale“ die ausgelassene Stimmung am Weserufer zum Auftakt des fünftägigen Kulturspektakels. ·

Bremen - Von Nina Seegers. Es ist immer wieder ein schöner Anblick, wenn man zur „Breminale“-Zeit vom Osterdeich hinunter auf die Osterdeichwiesen sieht, wenn viele große Zirkuszelte und kleine Buden das Weserufer schmücken und überall bunte Lichter leuchten.

Zum Auftakt der „Breminale“ sind viele Besucher gekommen und schlendern gemütlich über das Festivalgelände. „Danke, dass Ihr alle hier seid!“, sagt die Sängerin der Band „Me and my Drummer“ begeistert unter dem blau-gelb-gestreiften Firmament des „Hofnarr“-Zeltes.

Das Konzert des Berliner Musik-Duos Charlotte Brandi und Matze Prölloch ist an jenem Abend heiß begehrt – dicht an dicht hat sich das Publikum unter und vor dem Zelt versammelt, um den Indie-Pop-Liedern zu lauschen, die oft nur aus Klavier oder Synthesizern, Schlagzeug und Gesang bestehen. Das Publikum ist begeistert und jubelt laut, vor allem, als zum Ende des Konzerts der bislang bekannteste Song „You`re a Runner“ erklingt. „Mir hat der Auftritt richtig gut gefallen. Fast alle Songs waren super und die Band äußerst unterhaltsam und charmant“, sagt „Breminale“-Besucher Piet (31) nach dem Konzert.

Auftakt der Breminale

Auftakt Breminale 2012: "Me and my Drummer" im Hofnarrzelt

25. Breminale auf dem Osterdeich eröffnet

Insgesamt spielen am Eröffnungsabend des Kulturfestivals fast 20 verschiedene Bands auf fünf Bühnen und beschallen über knapp einen Kilometer lang die Osterdeichwiesen. Während von der Treue eine Mischung aus Ska-, Reggae-, Funk- und Soulmusik der Bremer Band „Nordic Astrays“ herüberweht, sorgt auf der Weltbühne das dänische Musik-Duo „Shades + Peters“ mit klassischem Blues rock für Stimmung. Im „Flut-Zelt“ geht es mit Singer-Songwriter-Konzerten derweil besinnlich zu.

Aber nicht immer steht für alle die „Breminale“ nur im Zeichen der Musik. „Ich habe mir heute kein Konzert angesehen, sondern wollte erstmal nur ein bisschen herumlaufen, die Atmosphäre genießen und Leute treffen“, sagt die 25-jährige Nina, während sie in einem Kreis von Freunden umgeben genüsslich ihre Falafel isst. Die Stimmung in der Gruppe ist ausgelassen. Einer von ihnen, Olaf, ist selbst Musiker. Er spielt am zweiten „Breminale“-Tag auf dem Plattbodenschiff „Treue“ mit der Bremer Band „Dogs run free“.

Bis Sonntagabend treten auf dem Festival von heute an noch rund 60 Bands auf, dabei sind die zahlreichen Kleinkünstler noch nicht mit eingerechnet. Wie immer, kostet die „Breminale“ keinen Eintritt, die Veranstalter freuen sich aber über Spenden, die an dem großen Spendenzaun in der Mitte des Festivals entgegengenommen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Werder-Wechsel zu Bayern

Werder-Wechsel zu Bayern

Eine Vision vom Wohnen von der IMM

Eine Vision vom Wohnen von der IMM

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Rope Skipping: Seilspringen liegt wieder im Trend

Rope Skipping: Seilspringen liegt wieder im Trend

Meistgelesene Artikel

Kommentare