Deichbankett für fast 300 Gäste

Bio-Wachstum auf der „Breminale“

Bremen - Doppelt so viel Bio-Stände wie im vergangenen Jahr, ein größeres Bio-Deichbankett und ein neuer Schwerpunkt „Bio liebt fair“ – dies sind die wichtigsten Veränderungen, die das „Bio-Erleben“-Event im Rahmen des Kulturfestivals „Breminale“ prägen. Die „Breminale“ mit mehr als 100 Musikern und Künstlern findet, wie berichtet, vom 11. bis 15. Juli auf den Osterdeichwiesen statt. Beginn am Mittwoch ist gegen 18 Uhr.

„Die ,Breminale‘ wird immer ökologischer und fairer“, sagten jetzt Monika Baalmann vom Bremer Verein Sozial-Ökologie und Eduard Huesers vom Verein „Pro-Zept“ (Oldenburg). Sie organisieren das Projekt. Im vergrößerten Öko-Dorf ist für jeden Geschmack etwas dabei: Bio-Eis vom Biohof Kaemena aus dem Blockland, frische Erdbeer-Gerichte von Renning Söffker aus Martfeld, die Bremer Bio-Bratwurst von Andreas Raab, Kullerkartoffeln mit Kräuterquark vom Hof Meyer-Toms aus Schwarme, Bio-Crepes von Claus Cordes aus Ottersberg, Käsespieße vom Biohof Böse-Hartje aus Thedinghausen und Piroschki-Teigtaschen von den Piroschki-Piraten aus Rotenburg. Ergänzt wird das kulinarische Bio-Angebot durch ein Kinderprogramm und zwei Infostände.

Und das Bio-Deichbankett am Sonntag, 15. Juli, 12 bis 15 Uhr, auf dem gesperrten Osterdeich wächst. Statt 200 können sich diesmal fast 300 Menschen an einer langen Tafel kulinarisch verwöhnen lassen. Während an festlich gedeckten Tischen ein leckeres Bio-Mittagsmenü aus der Region geboten wird, sorgen Straßenkünstler und „Tafelmusiker“ für Unterhaltung. Anmeldungen fürs Bankett unter 0421/34 99 077. Nach dem Essen gibt es die Modenschau „Fair mit Flair“ – organisiert vom Bremer Informationszentrum für Menschenrechte.

Durch die Auszeichnung Bremens als „Faire Hauptstadt“ steht das Thema Fairer Handel und faire Produktionsbedingungen in diesem Jahr besonders stark im Fokus der Öffentlichkeit, sagen die Macher der Öko-Dorfes. Dem tragen sie mit einem Stand im Öko-Dorf unter dem Motto „Bio liebt fair“ Rechnung. Sie wollen damit auf die grundsätzlichen Gemeinsamkeiten des ökologische Landbaus und des Fairen Handels aufmerksam machen: Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und gerechte Handelsstrukturen. An Stand können sich Interessierte über die Grundlagen des Fairen Handels und des Ökolandbaus informieren, bio-faire Produkte werden präsentiert. · gn

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