Nervenkitzel für die ganze Familie

Höllenblitz, Wilde Maus und Alpina Bahn sind schon alte Hasen aufb dem Freimarkt, nicht jedoch der Euro Coaster. Mit dem Fahrgeschäft der niederländischen Schausteller-Familie Buwalda gibt es in diesem Jahr eine vierte Achterbahn auf der Bürgerweide.

Entgegen anderer Schienenbahnen steht das neue Fahrgeschäft aber nicht nur für aufregenden Nervenkitzel.  „Das Besondere am Euro Coaster ist, dass es ein Familiengeschäft ist. Es kann hier jeder mitfahren. Jung und alt, dick und dünn“, erklärt Doetie Buwalda stolz. Es gebe nur eine Einschränkung: Kinder unter eine Körpergröße von 1, 20 Meter dürfen nicht mitfahren.

Vier Personen können in einer Gondel die Fahrt im Euro Coaster genießen.

Die Achterbahn hat bereits einiges von der Welt gesehen. Im Moment tourt Familie Buwalda mit ihr zwar vor allem durch Deutschland und die Niederlande, doch auch ein Trip nach London steht nach dem Freimarkt auf dem Programm. Zwischen 2003 und 2009 war die Achterbahn an einen britischen Schausteller verliehen, der sie unter anderem mit nach China nahm. Seit zwei Jahren zieht Familie Buwalda aber wieder selbst mit ihrem „Baby“ von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. „Seitdem haben wir alles neu gemacht. Die Schienen sind alle neue lackiert und seit 2010 haben wir auch neue Gondeln“, erklärt Doetie Buwalda. Vier Fahrgäste sitzen in einer unter den Schienen befestigten Gondel, die Beine in der Luft baumelnd. Die Fahrt erinnert an die Wilde Maus. Es fehlt die atemberaubende Geschwindigkeit, bietet aber trotzdem einigescharfe Kurven und kleinere Auf-und Abfahrten.

Der Eurocoaster ist die neue Achterbahn auf dem Bremer Freimarkt.

Wetterbedingt musste der Euro Coaster noch nie geschlossen werden. „Wenn es stark gewittern würde, müssten wir 'Stop' sagen. Das hatten wir aber noch nie“, sagt Doetie Buwalda. Außerdem werde die Achterbahn jeden Morgen von einem Spezialisten genaustens kontrolliert, damit Groß und Klein eine schöne und sichere Fahrt erwartet.

Seinen Namen hat der Euro Coaster übrigens aufgrund seines Baujahres. 2001 erbaut, benannte man das neue Fahrgeschäft in weiser Voraussicht nach der neuen Währung, die in Europa seit 2002 gilt. Vier dieser Euros müssen Besucher bezahlen um eine Fahrt mit der Achterbahn zu erleben. Kinder zahlen nur drei Euro.

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze 

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