Die Fahrgeschäfte auf dem Bremer Freimarkt

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Auch der Olympia-Looping ist in diesem Jahr wieder zu Gast in Bremen.

Bremen - Vier Millionen Menschen feiern alljährlich den Bremer Freimarkt auf der Bürgerweide. Ganz wichtig sind vielen Besuchern dabei die Karussells und Laufgeschäfte. Hier der Überblick:

Das Riesenrad gehört zum Freimarkt wie der Autoscooter und die Losbude. 322 Karussells, Geschäfte und Imbisse sorgen vom 14. bis zum 30. Oktober für die richtige Mischung aus Gaumenfreuden, Kindheitserinnerungen und Adrenalinkick.

Die großen Karussells und Laufgeschäfte auf dem Bremer Freimarkt

- Olympia-Looping: Die fünf Loopings der Bahn sehen aus, wie olympische Ringe. Sie sind zwischen 12 und 20 Meter hoch. Olympisch ist auch die Geschwindigkeit: Mit 100 Stundenkilometern rast man die 1 250 Meter lange Bahn entlang.

- Wildwasser II: Kein Gruseln, kein Looping, dafür ganz viel Wasser verspricht die Wildwasserbahn „Auf Manitus Spuren“. Mit mehr als 60 Kilometern pro Stunde sausen die Besucher fast im freien Fall vom höchsten Punkt der Strecke

- Wilde Maus: Wer kennt sie nicht, die sogenannten Mauskurven, bei denen man das Gefühl hat, der Wagen fährt über die Kurven hinaus. Die Wilde Maus gehört seit langem zum Stammrepertoire und ist für jeden Achterbahn-Fan ein absolutes Muss.

- City-Skyliner: Mit seiner Gesamthöhe von 81 Metern ist der City Skyliner der höchste mobile Aussichtsturm der Welt. Die 60 Personen fassende Gondel bietet aus 72 Metern einen unvergleichlichen Blick nicht nur über den Freimarkt, den Roland oder das Rathaus, sondern weit über die Stadtgrenzen Bremens hinaus.

- Fuzzys Lachsaloon: Nach eigenen Angaben das höchste Transportable Fun House Deutschlands.

- Happy Sailor: Zu Bremen gehören natürlich auch Boote. Und wer einmal eine Schiffsreise unternehmen will, ist beim Happy Sailor genau richtig. Rauf und runter und immer im Kreis herum geht es bei dieser lustigen Schiffsreise.

- Wellenflug: Kettenkarussell mit wellenförmiger Drehbewegung. In luftigen 10 Metern Höhe kommt richtiges Vogelflug-Feeling auf.

- Top Spin: Im Top Spin geht es rund: Zwischen den zwei Tragarmen hängt eine zehn Meter breite Gondel, in der die Gäste Platz nehmen, bevor die Fahrt los geht. Bei dem vielen vor und zurück bleibt auch der ein oder andere Überschlag – und mit ihm viel Gekreische – nicht aus.

- Top In: Autoscooter sind nach wie vor wahnsinnig beliebt bei Jung und Alt. Die Schaustellerfamilie Robrahn aus Bremen ist mit ihrem Top In bekannt.

- Magic House: Treten Sie ein. Erleben Sie die phantastische Welt der Magie, auf einer Gesamtlänge von über 200 Metern. Über 60 Spezialeffekte erwaten Sie auf 3 Etagen.

- Octopussy: Abgewandelte Form der „Krake“. Die Gondeln bestehen aus sich drehenden Delfinen. Unglaublich viele Leucht- und Dekoelemente machen Octopussy zum absoluten Eyecatcher.

- Riesenrad: Bis zu 420 Menschen passen in das größte mobile Riesenrad der Welt - das Steiger-Rad. Mit seinen 60 Metern Höhe und dem besonderen Design ist das Rad eines der Wahrzeichen des Bremer Freimarktes.

- Break Dancer No 2: Muss man den Break Dancer noch erklären? Eher nicht - einfach der Kult-Klassiker schlechthin. Gute Musik - viele Umdrehungen für die Fahrgäste. Spaß garantiert.

- Big Bamboo: Hula Girls am Strand, Limbo Dance an der Bar, zur Begrüßung eine bunte Hawaii-Kette um den Hals – sofort muss man bei diesen Stichworten an Urlaub in der Südsee denken. Auf 200 Quadratmetern schickt Schausteller Hempen Jung und Alt in eine Erlebniswelt mit Südsee-Flair. Zentrales Thema: Wasser.

- Mäusestadt: Wollten Sie schon immer einmal das Stadtleben von Mäusen aus der Nähe betrachten? Auf dem Freimarkt in haben Sie in der “Mäusestadt” die Chance dazu.

- Haunted Mansion: In hängenden Gondeln geht es durch diese Geisterbahn im Stile einer alten Gruselvilla. Als Monster verkleidete Mitarbeiter kommen gerne mal aus dem Nichts und erschrecken die Fahrgäste. Trotz des Gruselfaktors ist Haunted Mansion ein Spaß für die ganze Familie.

- Commander: Seit vielen Jahren sorgt diese Attraktion für ordentlich Spaß auf den Freimärkten. Ursprünglich noch mit Schaukelgondeln ohne Überschlag ausgestattet, wurden die Loopinggondeln nur ein Jahr nach der Einführung eingebaut und geben der Fahrt den letzten Kick.

- Alex Airport: Der Riesenkettenflieger befördert die Fahrgäste in bis zu 50 Metern Höhe mit maximal 80 Stundenkilometern im Kreis.

- Musik-Express gehört zu den Klassikern unter den Rundfahrgeschäften. Die Berg- und Talbahn bietet Platz für bis zu 60 Personen.

- Apollo 13: Erstmals in Bremen landet Apollo 13, das Fahrgeschäft wurde erst im letzten Jahr gebaut und feierte im März diesen Jahres seine Premiere. Mit Kräften von 4G, einer Geschwindigkeit von 120 km/h und Überschlag geht es in eine Höhe von 55 Meter. Wer einmal zum Mond fliegen will, kann hier sein Training starten.

- Shaker: Mit Shaker kommt ein Fahrgeschäft nach Bremen, dessen Fahrweise als Scheibenwischer bezeichnet wird. In kreisenden Bewegungen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten geht es rasant in die Höhe.

- Rotor: Ein nach oben offener Zylinder wird in so schnelle Bewegung versetzt, dass die Besucher durch die Zentrifugalkraft an die Innenwand gedrückt werden.

- Looping the Loop ist der Schaukelspaß für die ganze Familie. Dieser Kirmesklassiker ist der Spaßmacher auf jedem Festplatz. Ob Jung oder Alt, jeder nimmt gerne an diesem Fahr- und Schaukelvergnügen teil.

- Go-Cart-Bahn: Wie der Name schon sagt, können sie hier mit kleinen Karts gegen ihre Freunde antreten.

- Happy Traveller: Vom Aussehen ähnelt der Traveller ein wenig dem Break Dancer, dafür ist die Fahrt durch sanftere und ruhigere Bewegungen wesentlich magenschonender. Doch entspannend soll die Fahrt natürlich auch nicht sein, deshalb sorgen eine sich hebende und senkende Scheibe sowie die sich um die eigene Achse drehenden Gondeln mmer wieder für einen gewissen Nervenkitzel.

- Stardust: Auch im Bereich der Lichteffekte gehört der Scooter zu den besten im ganzen Bundesgebiet. Zahlreiche Scheinwerfer und Lichteffekte lassen die Fahrt zu einem Disco-Feeling werden.

- Bayern Rutsch'n: Auf neun Bahnen können die Besucher des Bremer Freimarktes aus 18 Metern in die Tiefe rutschen. Die Hügel in der 57 Meter langen Talfahrt geben dabei den besonderen Kick.

Damit sich der Magen nach dem Karussell-Marathon wieder beruhigen kann, legt man am besten eine kleine Pause an den zahlreichen Ausschank- und Imbissbuden ein. Neben Pommes, Pizza und Pasta findet man auch in traditionellen Lokalen, wie dem Café Keese, etwas für den kleinen und großen Hunger.

981. Bremer Freimarkt - 14. Oktober bis 30. Oktober 2016

Die Öffnungszeiten: Jeden Tag ab 13 Uhr Sonntag bis Donnerstag bis 23 Uhr,  Freitag und Samstag bis 24 Uhr.

Der Bremer Freimarkt beginnt am Freitag, 14. Oktober um 16 Uhr. Der Fassbieranstich und die Präsentation der Miss Freimarkt ist um 18 Uhr in der Bayernfesthalle.

Seit dem Jahr 1035 zelebriert die Stadt Jahr für Jahr ihre Marktgerechtigkeit und pflegt damit eine der längsten Volksfesttraditionen Deutschlands.

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