Polizei mit großem Aufgebot auf dem Festgelände

Polizei mit großem Aufgebot auf dem Freimarkt-Gelände

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Der Fuhrpark ist komplett, das Kinderkarussell ist einsatzbereit. Die Konkurrenz ist groß: 19 Kinderkarussells drehen auf dem Freimarkt ihre Runden. 

Bremen - „Wir haben uns vernünftig vorbereitet“, sagt Kai Ditzel. Er ist bei der Bremer Polizei verantwortlich für alle Großeinsätze. Und dazu zählt natürlich auch der Freimarkt. Ditzel weiter: „Wir versuchen als Polizei, so dezent wie möglich zu agieren, so lange uns nicht jemand zwingt, anders aufzutreten.“

Ziel sei ein friedlicher Freimarkt mit klingenden Kassen. Die Polizei arbeitet laut Ditzel beim 17-tägigen Volksfest eng mit Schaustellern und privaten Sicherheitsdiensten zusammen, die an den sechs Eingängen, an den Notausgängen und auf der Veranstaltungsfläche eingesetzt werden.

Die Polizisten sollen dabei in Uniform und in zivil für Sicherheit auf dem Jahrmarktgelände sorgen. Details zum Konzept und zur Zahl der Einsatzkräfte wollte er aus taktischen Gründen nicht nennen. Nur soviel: „Wir sind genug.“ Die Behörden bewerteten die Sicherheitslage täglich neu, es gebe zur Zeit keine konkrete Gefährdung für den Freimarkt, heißt es.

Auf dem Freimarkt sind Waffen, Glasflaschen, Fahrräder und Hunde nicht erlaubt. „Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 2 500 Euro“, sagt ein Polizeisprecher. Verboten ist auch das Tragen von Kleidung, die mit Abzeichen und Emblemen von Motorradgruppierungen versehen ist.

Und noch etwas: „Auf dem Gelände gibt es alkoholische Getränke in allen Varianten“, sagen die Veranstalter. Das Mitbringen von Flaschen und Dosen ist nicht erwünscht.

Warnung vor Taschendieben

Die Polizei warnt zudem vor Taschendieben, die Volksfeste mit großen Menschenmengen gerne für ihre Zwecke nutzen. „Besucher sollten ihr Portemonnaie und andere Wertsachen in verschlossenen Taschen eng am Körper tragen.“ Die Polizei empfiehlt, Koffer, größere Taschen oder Rucksäcke nur mitzunehmen, wenn es unbedingt erforderlich ist: „An den Zelteingängen und in der Halle 7 werden Personen und mitgeführte Taschen einer eingehenden Kontrolle unterzogen.“

„Um die uneingeschränkte Zufahrtmöglichkeit von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen gewährleisten zu können, ist es nötig, dass die per Halteverbot gekennzeichneten Bereiche in jedem Fall freigehalten werden“, fährt der Polizeisprecher fort. Und kündigt „behördliche Überwachungsmaßnahmen“ an. Das heißt: Falschparker werden abgeschleppt.

Auf der Bürgerweide wird eine „Freimarktswache“ aufgebaut – zwischen der Stadthalle und den Messehallen. Sie ist sonntags bis donnerstags von 13 bis 23.30  Uhr sowie freitags und sonnabends von 13 bis 0.30 Uhr geöffnet. Die Freimarktswache ist unter 0421/362-0 telefonisch erreichbar. 

je

Mehr Infos auf www.freimarktlife.de

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