Pleiten, Pech und Pannen auf der Bürgerweide

Dinge, die auf dem Freimarkt echt "schlimm" sein können

Bremen - Ob als Kind oder Erwachsener: Es gibt Dinge auf dem Bremer Freimarkt, die nerven. Von lästigen Kleinigkeiten bis zu riesigen Katastrophen haben wir auf der Bürgerweide doch alle schon mal was Nerviges erlebt. Mit zwölf Jahren sind das natürlich ganz andere Dinge als mit 40 Jahren, aber dennoch gibt es einige Sachen, die sich in puncto "Nervigkeit" auch im Alter nicht ändern. 

Aus Kindersicht:

- Wilde Maus und die Angst, dass der Wagen über die Kurve hinaus fährt.

- Der gerade erst gekaufte Delfin-Ballon macht sich selbstständig und fliegt auf Nimmerwiedersehen in den Himmel.

- Und trotz Geheule kaufen die Eltern keinen neuen.

- An der Geisterbahn vorbei gehen müssen, ohne dass man auf Papas Arm daran vorbeigetragen wird.

- Im Karussell ist nicht mehr genug Platz, so dass man getrennt von den Freunden sitzen muss.

- Mama ist in der Menschenmenge plötzlich nicht mehr zu sehen. Und Papa erst recht nicht! Panik!

- Für die coolen Karussells ist man entweder zu jung oder zu klein.

- Und wenn man es doch reinschafft, hat man Angst, dass man unter dem Sicherheitsbügel hindurch rutschen könnte.

- Wenn es dunkel wird, muss man wieder zu Hause sein. Dabei wird es doch im Dunkeln erst richtig schön.

- Das Freimarkt-Geld reicht hinten und vorne nicht. Oma hätte ruhig mal spendabler sein können!

- Zuckerwatte, Schmalzkuchen, Liebesapfel: Alles soo lecker, aber alles hat man damit eingesaut.

- Dass man beim Loseziehen nie den großen Teddy bekam, sondern immer nur einen überflüssigen Bleistift oder Schlüsselanhänger.

- Regen nervt: Karussell fahren macht auf nassen Sitzen keinen Spaß.

980. Freimarkt in Bremen startet

Aus Erwachsenensicht:

- Wilde Maus und die Angst, dass der Wagen über die Kurve hinaus fährt. Das wird sich nie ändern.

- Wenn die Blase fast zerspringt und die Kloschlange noch gefühlte zehn Kilometer lang ist.

- Bis man endlich am Tresen in den Zelten bestellen kann, ist man schon wieder nüchtern.

- Falls man es dort überhaupt reinschafft: Nach stundenlangem Anstehen heißt es oft: "Wir sind überfüllt. Nur wenn Leute rauskommen, dürfen die nächsten rein."

- Die Tatsache, dass man an einem Abend 100 Euro verschleudert hat. Dabei hat man doch nur drei Bier getrunken?!

- Hat man die Freunde erstmal in der Menge verloren, tauchen die nicht so schnell wieder auf.

- Da bringen auch "Wo bist du?"-Nachrichten nix - die kommen sowieso nicht an

- Der Jackenchip für die Garderobe ist weg. Die Jacke gibts nicht wieder. Und draußen ist es sehr kalt.

- Das obligatorische nächtliche Fischbrötchen. Man bereut es. Immer.

- Wenn man nach Hause will, will es kein anderer. Wenn alle nach Hause wollen, will man noch bleiben.

- Das Klima in den Partyzelten: Dezenter Duftmix aus Furz, Schweiß, Schnaps und Knoblauch

- Und als Erwachsener nervt Regen natürlich auch: Die Frisur ist dahin, die Schuhe versaut und man trägt nie die ideale Klamotte

mas

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