Jede Menge Spaß und Adrenalin in vielen neuen Fahrgeschäften am Boden und in der Luft

„Lustig“ und „brutal gut“

Drehen und überschlagen gehört zu einer „Flash“-Fahrt dazu.

Bremen - Von Ilka Langkowski · Yannick findet das Karussell „Flash“ „brutal gut“, und seine jüngere Schwester Lina freut sich, dass es für das Riesenrad einen schnellen Ersatz gab. Während ihr Bruder 20 Meter höher über Kopf hängt, staunt die achtjährige Lina und wartet, bis sie beim „Omni“ auch wieder mit einsteigen kann.

Überraschende Rolle im „Rocket“.

Ein kleines bisschen Regen, etwas Wind – perfektes Freimarktswetter. Doch bevor Punsch und Likör zum Zuge kommen, sollte man die Fahrgeschäfte besucht haben, denn einige fordern einen „nüchternen“ Magen. Zum Warmwerden für Karussellfreunde bietet sich unter den neuen Freimarktsattraktionen das „Rocket“ von Michael Goetzke an. Die freihängenden Gondeln, deren Sitze wie auf einer Silvesterrakete platziert sind, werden auf 24 Meter hochgezogen. Dabei drehen sich die Gondeln wie beim Kettenkarussell rasant in die Runde, und – urplötzlich – rollt sich die Gondel einmal um ihre Längsachse. Die „Eskimorolle“ in der Luft ist der größte Spaß am „Rocket“, sagt auch Yannick.

Für die Fahrt im „Flash“ von Thomas Weber gibt Yannick lieber sein Handy am Boden in Obhut. Das ist auch gut so, denn wenn der lange Schaukelarm den höchsten Punkt nach oben, also die Senkrechte, erreicht hat, dürfen die Fahrgäste testen, ob sie auch alle Taschen gut verschlossen haben. Dann fällt der Schwenkarm wieder zurück in die Schaukelbewegung, wobei die am Ende befindlichen Gondeln ebenfalls rotieren. Kunstnebel hüllt Zuschauer und Karussell ein. „Das ist brutal gut“, beschreibt der junge Vielfahrer das Gefühl.

Spaß im Lach- und Freuhaus.

Einfach nur richtig lustig, ist es im „Lach- und Freuhaus“ von Egon Distel. Das schaukelnde Funhouse hat neben „spuckenden Hühnern“, Spaßgarten und Gaudimühle viele Überraschungen parat. Die größte Herausforderung, aber kein Muss, sind die rotierenden Tonnen. Wer nicht stehenbleibt, kommt locker durch. Das weiß auch Distels Dackel und demonstriert schon vor der Markteröffnung der Presse, wie es richtig geht. Ebenfalls familienfreundlich ist das „Omni“. Hier greifen Betreiber Andrea und Willy Kinzler in die Trickkiste der optischen Täuschungen. Trotz neuer Attraktionen wie „Hex‘n Wippn“, „Hot Shot“ und „Transformer“ freut sich Lina am meisten auf „Happy Sailor“ und das Riesenrad. „Das wäre katastrophal gewesen, wenn es dieses Jahr kein Riesenrad gegeben hätte“, sagt Lina. Denn es gibt eine Tradition: „Jedes Jahr gehe ich mit Papa einmal zusammen ins Riesenrad.“

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