Corona in Europa

Urlaub in Italien: Das Einreiseformular richtig ausfüllen

Wer in Italien Urlaub machen möchte, muss vor der Einreise ein digitales Formular ausfüllen. Wie das funktioniert und worauf Sie achten müssen.

Rom/Berlin – Italien hat – wie so viele Länder in der Pandemie – die Corona-Regeln verschärft. So auch bei der Einreise: Wer also derzeit einen Urlaub plant, sollte vor Antritt die Bestimmungen im jeweiligen Reiseland checken. In Italien beispielsweise braucht man derzeit ein Einreiseformular. Auch für Urlaube in Spanien, Kroatien und Griechenland muss man sich vorab online registrieren.

Land in Europa:Italien
Hauptstadt:Rom
Bevölkerung:60,36 Millionen (2019
Präsident:Sergio Mattarella

Für Italien müssen sich Reisende zunächst online über das Europäische Digitale Passagier-Lokalisierungs-Formular (dPLF) registrieren. In den nächsten Punkten wird Schritt für Schritt erklärt, wie das Einreiseformular richtig ausgefüllt wird.

So füllen Sie das italienische Einreiseformular richtig aus

  • 1. Zuerst müssen Sie die offizielle Seite https://app.euplf.eu aufrufen. Oben rechts lässt sich die Sprache in Deutsch umstellen.
  • 2. Jetzt muss ein Konto angelegt werden. Dazu auf das Symbol rechts oben neben „Anmelden“ klicken. Eine E-Mail und ein persönliches Passwort eingeben. Danach auf „Registrieren“ drücken. Sie erhalten eine Bestätigungsmail, in der Sie auf den Link klicken müssen. So wird die Registrierung abgeschlossen. Jetzt können Sie sich mit ihrer angegebenen Mailadresse und dem Passwort anmelden.
  • 3. Auf der Startseite auf „Starten“ klicken, „Italy/IT“ als Reiseziel auswählen.
  • 4. Danach muss die Reiseart angegeben werden. Sie können aus den Optionen Landverkehrsmittel, Flugzeug, Kreuzfahrtschiff oder Fähre wählen.
  • 5. Wenn Sie alles ausgewählt haben, erscheint ein Datenschutzhinweis. Leider wird dieser nur auf Italienisch und Englisch angezeigt.
  • 6. In den nächsten Schritten alles wahrheitsgemäß ausfüllen, dann können Sie das Formular absenden.
  • 7. Im Anschluss erhalten Sie per Mail eine PDF-Datei sowie ein QR-Code. Beides können sie dann bei Kontrollen vorzeigen.

Urlaub in Italien: COVID-Zertifikat und grüner Pass benötigt

Zusätzlich zu dem Einreiseformular brauchen Italien-Urlauber auch das digitale COVID-Zertifikat der EU, um ins Land zu dürfen. Dieses zeigt, ob jemand genesen, geimpft oder getestet ist. Aber auch eine Bestätigung auf Papier, ein Impfpass oder ein negativer Test werden werden bei der Einreise anerkannt.

Angekommen im Land brauchen Urlauber dann den grünen Pass, um am öffentlichen Leben teilnehmen zu können. Auch wer nicht geimpft, getestet oder genesen ist, darf nach Italien einreisen. Doch für diese Personen gelten folgende Regeln:

  • Sie müssen in der Unterkunft am Zielort fünft Tage in Quarantäne bleiben.
  • Sie müssen sich beim Südtiroler Sanitätsbetrieb online registrieren.
  • Nach fünf Tagen Quarantäne müssen sie einen PCR- oder Antigen-Test machen.

Corona in Italien: Die Covid-19-Lage im Land

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Italien liegt derzeit bei 71,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. (Stand: 18. August 2021). Im Vergleich dazu liegt der Wert in Deutschland bei 40,8. 67,49 Prozent der Italiener haben bereits ihre Erstimpfung erhalten, 57,24 Prozent sind vollständig geimpft. Seit Ende Juni steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder an, doch seit Ende Juli nicht mehr ganz so stark. In den vergangenen Tagen ist sie nur leicht gestiegen.

Wer nach Italien einreisen will, braucht ein Einreiseformular und ein COVID-Zertifikat.

Dabei sind einige Regionen stärker, andere schwächer vom Coronavirus betroffen. So ist die Inzidenz auf Sizilien höher als auf dem Festland – mit einem Höchstwert in der südlichen Region Ragusa mit 283 und 122 in und um Palermo. Auch auf Sardinien variieren die Inzidenzen, schwanken von 80 im Norden (Sassari) und 300 in der Hauptstadt Cagliari. Beide Inseln kämpfen auch derzeit gegen vernichtende Waldbrände, die momentan in Süd-Europa wüten.

Auf dem Festland liegt der Wert in Rom bei 71, vergleichbar zum Landesdurchschnitt. Anders als in der Toskana: In der Region um Florenz herrschen Inzidenzen von meist über 100. Hoch auch in Rimini (172). Im Norden Italien ist die Situation hingegen entspannter. In Orten wie Mailand (30) und Bergamo (23) ist der Inzidenz-Wert noch vergleichsweise niedrig.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand

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