Toter Lasterfahrer auf Fahrt nach Sylt: Zugführer bestraft

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Das Amtsgericht Niebüll verurteilte den Bahn-Beschäftigten heute wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten.

Niebüll - Der Fahrer kam ums Leben, als ein Lastwagen in einem Sturm vom Autozug nach Sylt geweht wurde. Der Grund: Der Zugführer hatte das Fahrzeug nicht mit Spanngurten gesichert.

Das Amtsgericht Niebüll verurteilte den Bahn-Beschäftigten heute wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten. Der Angeklagte sei verpflichtet gewesen, nach dem Gewicht des Anhängers zu fragen und dem sei er nicht ausreichend nachgekommen, sagte der Richter.

Sonst hätte er gewusst, dass er den Anhänger zusätzlich sichern musste. Er sei für die Beladung des Zuges verantwortlich gewesen und habe die erforderlichen Informationen einholen müssen. Der Richter folgte dem Antrag der Anklage. Die Verteidigerin, die Freispruch für ihren 21 Jahre alten Mandanten gefordert hatte, will Berufung einlegen.

dpa

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