Frohe Botschaft in den sozialen Medien

Zollitsch: "Jesus wäre bei Facebook und Twitter"

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Erzbischof Zollitsch glaubt, dass Jesus von Nazareth heute multimedial unterwegs wäre

Dortmund - Würde Jesus in der heutigen Zeit leben, wäre er in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook aktiv - das glaubt Erzbischof Robert Zollitsch.

„Jesus wäre heute sicherlich bei Facebook und Twitter. Er hat sich immer auf die Suche nach den Menschen gemacht und ist dafür auch ungewöhnliche Wege gegangen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ (Montag). „Es ging ihm darum, die Botschaft von der Barmherzigkeit des Herrn zu verbreiten.“

Zollitsch sieht keine Probleme, die frohe Botschaft von Weihnachten auch auf diesem Weg zu vermitteln. „Grundsätzlich sind alle Medien geeignet, Gottes Wort zu den Menschen zu bringen. Viele Menschen beschäftigten sich mit den neuen sozialen Netzwerken im Internet oder nutzten Twitter. „Das ist kein neumodischer Schnickschnack, sondern eine Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die wir sonst vielleicht nie erreicht hätten“, verdeutlichte Zollitsch.

Auf die Frage, ob die katholische Kirche in Deutschland nun verstärkt auf Facebook & Co. setzen werde, sagte Zollitsch: „Ich denke schon, da wird noch einiges kommen.“ Ob das immer mit dem Namen des jeweiligen Bischofs verbunden sein werde, wisse er nicht. „Ich selbst lasse Nachrichten von meinem Erzbistum über Twitter verbreiten. Aber man wird sehen: Vielleicht lasse ich mir ja noch einen persönlichen Account einrichten.“

Der Papst ist da schon einen Schritt weiter. Vor zwei Wochen setzte Benedikt XVI. seinen ersten Beitrag beim Kurzmitteilungsdienst Twitter ab. Mittlerweile folgen dem User „Pontifex“ mehr als 1,2 Millionen Menschen bei Twitter.

dpa

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