Zeuge: Soldat spielte vor Todesschuss mit Waffe

Gera - Im Prozess um den tödlichen Schuss eines Bundeswehrsoldaten auf einen Kameraden in Afghanistan hat ein Zeuge von Spielereien mit der Waffe berichtet. Etwas Entscheidendes ist ihm aber entgangen.

Minuten bevor der Schuss gefallen sei, hätten er und der Angeklagte “Blödsinn“ mit der ungeladenen Waffe gemacht, sagte der 22 Jahre alte Zeitsoldat am Dienstag vor dem Landgericht Gera. Ob sein Kamerad auch beim tödlichen Schuss spielerisch abgedrückt habe, habe er nicht gesehen.

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Der 21-jährige Angeklagte wird der fahrlässiger Tötung und des Ungehorsams in besonders schwerem Fall beschuldigt. Er soll im Dezember 2010 im Zelt in der Unruheprovinz Baghlan spielerisch auf den Kopf seines Kameraden gezielt und diesen versehentlich erschossen haben. Der Angeklagte macht eine Fehlfunktion der Pistole für den Schuss verantwortlich. Er ist inzwischen aus der Bundeswehr entlassen.

dpa

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