Besonders in Seen und Flüssen

Zahl der Badetoten in Deutschland gestiegen: 280 Menschen ertrunken

Das schöne Wetter in diesem Jahr hat eine Kehrseite - es gab bisher mehr Badetote als noch im Vorjahr. Der Großteil der Unfälle ereignen sich an Seen und Flüssen.

Scharbeutz - In Deutschland sind in den ersten sieben Monaten diesen Jahres 280 Menschen ertrunken, 38 mehr als im Vorjahreszeitraum. Zu den Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) kam am Freitag noch ein toter Schwimmer in Schleswig-Holstein hinzu.

Die meisten Menschen seien an ungesicherten Badestellen im Binnenland ertrunken, sagte DLRG-Pressesprecher Achim Wiese. Deutlich abgenommen hat nach Angaben der DLRG die Zahl der tödlichen Unfälle an den Küsten. Im Berichtszeitraum ertranken dort neun Menschen, im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 25.

Häufig ereigneten sich Badeunfälle wegen Leichtsinns, einer hohen Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung, sagte Wiese. Aber auch Eltern, die sich in Wassernähe mehr mit ihrem Handy beschäftigen als auf ihre Kinder zu achten, bereiteten der DLRG Sorgen.

Da sich die meisten tödlichen Unfälle an unbewachten Badestellen ereigneten, fordert die DLRG Länder, Kommunen und Badbetreiber auf, für mehr Sicherheit zu sorgen. Ein Badeverbotsschild aufzustellen reiche nicht aus, sagte Wiese.

Die meisten Menschen, nämlich 45, ertranken in den ersten sieben Monaten des Jahres in Bayern.

Lesen Sie auch: Warum so viele Menschen in der Badezeit ertrinken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Carsten Rehder

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