Ursache noch unklar

Mächtige Explosion in Dortmund zerstört Mehrfamilienhaus

Durch die Wucht der Explosion wurden das Dachgeschoss und die beiden oberen Stockwerke zerstört. Foto: Bernd Thissen
1 von 6
Durch die Wucht der Explosion wurden das Dachgeschoss und die beiden oberen Stockwerke zerstört. Foto: Bernd Thissen
Trümmerteile flogen bis auf die Straße. Foto: Bernd Thissen
2 von 6
Trümmerteile flogen bis auf die Straße. Foto: Bernd Thissen
100 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Foto: Bernd Thissen
3 von 6
100 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Foto: Bernd Thissen
Wegen Einsturzgefahr kam die Feuerwehr nur mühsam mit den Arbeiten voran. Foto: Bernd Thissen
4 von 6
Wegen Einsturzgefahr kam die Feuerwehr nur mühsam mit den Arbeiten voran. Foto: Bernd Thissen
Lediglich das Erdgeschoss des verwüsteten Hauses scheint noch intakt zu sein. Foto: Bernd Thissen
5 von 6
Lediglich das Erdgeschoss des verwüsteten Hauses scheint noch intakt zu sein. Foto: Bernd Thissen
Einsatzkräfte bargen einen Mann aus dem zerstörten Haus und brachten ihn in ein Krankenhaus. Foto: Bernd Thissen
6 von 6
Einsatzkräfte bargen einen Mann aus dem zerstörten Haus und brachten ihn in ein Krankenhaus. Foto: Bernd Thissen

Dortmund - Eine Explosion hat am Freitagmorgen große Teile eines Mehrfamilienhauses in Dortmund zerstört. Mindestens ein Bewohner wurde schwer verletzt.

Einsatzkräfte bargen den Mann aus dem zerstörten Haus und brachten ihn in ein Krankenhaus. Zwei Zeugen stehen nach Angaben der Feuerwehr unter Schock. Einer von ihnen sei durch die Trümmerteile offensichtlich auch leicht verletzt worden.

Ob es weitere Verletzte gibt oder ein Todesopfer zu beklagen ist, konnte die Feuerwehr wenige Stunden nach der Explosion noch nicht ausschließen. Ein Bewohner werde noch vermisst, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ob er überhaupt zum Unglückszeitpunkt im Haus war, war unklar. Auch der Grund für die Detonation war zuerst noch ungeklärt.

Offensichtlich waren die meisten Bewohner zum Zeitpunkt der Explosion gegen 8.45 Uhr am Morgen nicht mehr im Mehrfamilienhaus. Wegen Einsturzgefahr kam die Feuerwehr bei der Suche nur mühsam voran. Einige verschüttete Räume waren am Vormittag noch nicht durchsucht. 100 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gingen in den Einsatz.

Durch die Wucht der Explosion wurden das Dachgeschoss und die beiden oberen Stockwerke zerstört. Zwischen den angrenzenden Wohnhäusern im Vorort Dortmund-Hörde klafft jetzt eine meterhohe Lücke. Lediglich das Erdgeschoss des verwüsteten Hauses scheint noch intakt zu sein. Tonnen von Trümmerteilen flogen auf die Straße und zerstörten geparkte Autos. Auch der Hinterhof wurde mit Trümmern übersät.

Hörde liegt im Dortmunder Süden und ist mit rund 23 000 Einwohnern einer der größten Vororte der Ruhrgebietsmetropole. Hörde war bis zum Ende des 20. Jahrhunderts von der Stahlindustrie geprägt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Sporttest der Polizei Bremen: Redakteur im Selbstversuch

Der Sporttest ist ein Teil des Bewerbungsverfahrens der Polizei Bremen. Unser Redakteur Jan Dirk Wiewelhove hat einen Selbstversuch in der …
Sporttest der Polizei Bremen: Redakteur im Selbstversuch

Abi-Mottowoche an der Eichenschule

Mit den Themen Festival, Horror und Kindheitshelden ging die Mottowoche der Scheeßeler Eichenschule zu Ende, die jedes Jahr die erste …
Abi-Mottowoche an der Eichenschule

Frühjahrsmarkt in Kirchweyhe

Gutes Wetter, gute Laune: Viele Besucher schlenderten am Sonntag mit einem breiten Lächeln über den Weyher Frühlingsmarkt.
Frühjahrsmarkt in Kirchweyhe

Kindergarten Helvesiek weiht neuen Zirkuswagen ein

Mit einem Fest für die ganze Familie hat der Kindergarten Helvesiek seinen neuen Zirkuswagen eingeweiht. Der ist das Hauptquartier für die Waldgruppe …
Kindergarten Helvesiek weiht neuen Zirkuswagen ein

Meistgelesene Artikel

Bombendrohung: Mehrere Rathäuser in Deutschland evakuiert

Bombendrohung: Mehrere Rathäuser in Deutschland evakuiert

Vater und Sohn tot in Wohnung gefunden - Rätsel um Todesursache für Polizei

Vater und Sohn tot in Wohnung gefunden - Rätsel um Todesursache für Polizei

Gefährlicher Häftling weiter flüchtig - Polizei warnt: Arbeitet er eine Todesliste ab?

Gefährlicher Häftling weiter flüchtig - Polizei warnt: Arbeitet er eine Todesliste ab?

Nach der Freilassung: Ermittler spricht schlimmste Befürchtung aus 

Nach der Freilassung: Ermittler spricht schlimmste Befürchtung aus 

Kommentare