Über zwei Millionen Euro Schaden

Wittenberge: Blitzeinschlag in Styropor-Lager löst Großbrand aus

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Großbrand nach Blitzeinschlag: Die Flammen waren weithin sichtbar.

Wittenberge - Am Mittwoch Morgen sorgte ein Blitzeinschlag in ein Styropor-Lager in Brandenburg für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Verletzt wurde zum Glück niemand - aber der finanzielle Schaden ist groß.

Ein Blitz hat im brandenburgischen Wittenberge am Mittwoch ein riesiges Styropor-Lager unter freiem Himmel in Brand gesetzt und einen Millionenschaden angerichtet. „Der Blitz ist in die Platten eingeschlagen. Mehrere Zeugen berichteten, dass es dann sogleich zu qualmen begann“, sagte eine Polizeisprecherin. Es gab große, dichte, weithin sichtbare Qualmwolken.

Soweit zunächst bekannt, wurde bei dem Vorfall in der Fabrik der österreichischen Dämmstoffe-Firma Austrotherm niemand verletzt. Auch sei der Rauch nicht giftig gewesen. Es sei jedoch von zwei Millionen Euro Schaden auszugehen, sagte Firmenchef Gerald Prinzhorn. „Das Lager ist nicht mehr zu retten.“

Die Platten waren laut Austrotherm im Freien auf einer Fläche von etwa 150 mal 150 Metern gelagert, sagte Prinzhorn. Die Pakete seien fünf Meter in die Höhe gestapelt. Sie lagen dort, damit sie ausgasen konnten. Die Platten bestehen aus Polystyrol, besser unter dem Namen Styropor bekannt.

dpa

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