Winnenden Amoklauf als 3D-Animation

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Ein Polizist am 11. März 2009 nach dem Amoklauf vor der Albertville-Realschule in Winnenden.

Stuttgart - Wo lagen die Leichen? Wo die Patronenhülsen? Welchen Weg ging Amokläufer Tim K. am 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen? Die Polizei hat den Verlauf der Tat in einer 3D-Animation rekonstruiert.

Vorgestellt wurden am Donnerstag erstmals die Bilder aus den Klassenzimmern und vom anderen Tatort, einem Autohaus, im Prozess gegen den Vater des Amokläufers vor dem Stuttgarter Landgericht.

Der Vater muss sich dort verantworten, weil er die Tatwaffe unverschlossen im Schlafzimmer aufbewahrt und laut Staatsanwaltschaft damit den Amoklauf erst möglich gemacht hat. Beim Amoklauf in Winnenden und Wendlingen erschoss sein Sohn 15 Menschen und sich selbst.

Amoklauf in Realschule bei Stuttgart

Amoklauf in Realschule bei Stuttgart

Mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen wurden Schüler oder Lehrer als Dummys dargestellt: Rot markiert die Toten, gelb die Verletzten, grau die Überlebenden. Auch die Schussbahnen sind dargestellt. Das Gericht erhofft sich davon, nach Aussage des Vorsitzenden Richters, Erkenntnisse darüber, ob Tim K. gezielt mordete oder seine Opfer zufällig auswählte.

dpa

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