Gute Aussichten

Wetter in Deutschland: Hoch „Hannelore“ bringt Sommer-Temperaturen - Experte warnt dennoch

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Das Wetter in Deutschland wird langsam wärmer. Gilt das für den kompletten Frühling?

Beim Wetter in Deutschland stellt sich endlich der Frühling ein. Hoch „Hannelore“ sei Dank. Doch diese schönen Aussichten haben leider auch schlechte Seiten - der News-Ticker.

  • Hoch „Hannelore“ bringt pünktlich den Frühling nach Deutschland.
  • Der März 2019 zeigte sich bislang mit rasanten Wetterwechseln. Sturmtief „Franz“, Tief „Gebhard“ sowie „Igor“ sorgten für schlechtes Wetter. 
  • In Roetgen (NRW) richtete am Mittwochabend ein Tornado-Wind erhebliche Schäden an. 

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Update vom 19. März 2019, 16.40 Uhr: Der Frühling steht vor der Tür, doch Regen und Sturm vermiesen im Moment die frühlingshafte Stimmung. Das könnte sich zum Ende des Monats ändern. Sonnige Stunden stehen bevor, wie wir bereits um 11.21 Uhr berichtete. Doch wie lauten die Voraussagen für den Frühling und Sommer im Allgemeinen?

Wetter in Deutschland: Ein schwacher El Nino im Sommer

Wie die US Meeres- und Atmosphärenbehörde, kurz NOAA, berichtet, sieht es gut aus. Die Behörde untersucht für ihre Vorhersagen vor allem Phänomene, die El Nino beeinflussen. Das Klimaphänomen führt zur Umkehr der gewöhnlichen Wetterlage und tritt in unregelmäßigen Abständen auf. Dabei kann es auch das Wetter in Deutschland beeinflussen. Doch die NOAA hat gute Nachrichten. Mehrere Untersuchungen deuten auf einen schwachen El Nino hin - 80 Prozent im Frühling und 60 Prozent im Sommer. „Damit würde die Vorhersage für den Sommer in Europa warm oder sehr warm bleiben“, fasst es Jan Schenk von The Weather Channel zusammen. Ein starker El Nino hätte wohl das Gegenteil bedeutet und frieren im Sommer.

Wetter in Deutschland: Hoch „Hannelore“ bringt Sommer-Temperaturen

Update vom 19. März, 11.21 Uhr: Nach einem stürmischen Start versöhnt uns der März 2019 voraussichtlich mit einem sonnigen Finale. Für Mittwoch - pünktlich zum kalendarischen Frühlingsbeginn - macht sich das Hoch „Hannelore“ auf den Weg. Besonders im Südwesten können Mützen und dicke Jacken am Wochenende im Schrank bleiben - 20 Grad sind nämlich hier laut wetter.com drin.

Wetter in Deutschland: Birkenpollen fliegen früher

Pollen-Allergiker müssen leider tapfer sein. Nach Hasel, Erle und Esche beginnen nun auch die Birkenpollen-Saison. „Oft startet die Birken-Saison erst im April, das milde und nun auch wieder trockene Wetter kann die Pollen aber schon sehr bald fliegen lassen“, erklärt Paul Heger, Meteorologe von wetter.com.      

Update vom 19. März, 07.47 Uhr: Zwar erwarten uns die nächsten Tage schöne, warme und vor allem frühlingshafte Temperaturen, doch heute sieht es in weiten Teilen Deutschland eher grau aus. Am Dienstagfrüh gibt es noch vieler Ort Frost und Minustemperaturen. Die steigen zwar im Laufe des Tages ins Plus auf, doch die Sonne hat es heute nicht so einfach durchzukommen. Sie kann sich immer mal wieder, vor allem im Westen am Vormittag, blicken lassen, doch Wolken bestimmen heute meistens das Bild. Doch ab Mittwoch kann sich dann endlich Hoch Hannelore durchsetzen. 

Hoch „Hannelore“ bringt uns bis zu 22 Grad

Update vom 18. März, 15.14 Uhr: Am Montag war es in weiten Teilen Deutschlands noch wechselhaft. Vereinzelte Schauer, teils sogar Schneeregen oder Graupel, sorgten für einen ungemütlichen Wochenstart. Doch jetzt kündigt sich endlich frühlingshaftes Wetter an. Wie Meteorologe Dominik Jung von wetter.net mitteilt, bringt Hoch Hannelore milde Temperaturen und viel Sonnenschein. Spätestens am Freitag wird die 20-Grad-Marke geknackt.

Wie lange wir den Wetterumschwung genießen dürfen, ist derzeit noch nicht ganz klar. Doch außer vereinzelten Wolkenfeldern oder kurzfristig sinkenden Temperaturen scheint sich das milde Frühlingswetter erst einmal ein bis zwei Wochen durchzusetzen.

Die Aussichten im Detail:

Montag: 7 bis 11 Grad, wechselhaftes Aprilwetter, immer wieder Schauer 

Dienstag: 8 bis 13 Grad, kaum noch Schauer, zeitweise Sonnenschein 

Mittwoch: 9 bis 16 Grad, vielfach freundlich und trocken, nur nach Norden dichtere Wolkenfelder 

Donnerstag: 13 bis 18 Grad, mal Sonne, mal Wolken und vielfach trocken 

Freitag: 14 bis 21 Grad, freundlich und trocken, nach Norden ein paar Wolken 

Samstag: 13 bis 22 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, trocken und frühlingshaft warm 

Sonntag: 13 bis 20 Grad, warmes Frühlingswetter, trocken

Wetter in Deutschland: Regen-, Schnee- und Graupelschauer

Update vom 18. März, 7.14 Uhr: Frühling, wann kommt endlich der Frühling? Am Montag jedenfalls noch nicht. Heute sind in weiten Teilen Deutschlands Regen-, Schnee und Graupelschauer zu erwarten. Örtlich sogar Gewitter. An der Küste wird es richtig stürmisch.

In den Alpen fällt über 400 Meter gern Schnee. Sonst Schneeregen oder auch mal Graupel. 

In den vergangenen Tagen hatte Dauerregen die Flüsse in NRW anschwellen lassen. Die Rur trat über die Ufer. Mittlerweile hat sich die Lage entspannt.  

Update vom 18. März, 6.14 Uhr: Wetter.net berichtet über die kommenden Tage: Tagsüber herrscht in den nächsten Tagen immer mehr T-Shirt-Wetter. Doch nachts kann man durchaus noch die dicke Jacke und den Pullover gebrauchen.

Die Wetter-News vom 16. März, 16 Uhr: Zuerst die gute Nachricht: Mitte kommender Woche steigen die Temperaturen in Deutschland, und in einigen Regionen dürfte sich die Sonne zeigen. „Aber vorher wird es noch ungemütlich bleiben“, sagte Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach. Nach Angaben des Meteorologen erfasst eine Kaltfront des Tiefs „Igor“ Mitteleuropa im Laufe des Sonntags.

An den ersten beiden Tagen der neuen Woche stellt sich nasskaltes Wetter mit zahlreichen Schauern und einzelnen Gewittern ein. Kirchhübel zufolge sinkt die Schneefallgrenze vor allem nachts bis in tiefere Lagen. Falls Schnee fällt, bleibt er jedoch zumeist nicht länger liegen. „Glättegefahr besteht aber dennoch“, sagte Kirchhübel.

Liegen bleiben könnte der Schnee oberhalb von 500 bis 600 Metern an den Nordwesträndern der Berge. Dort dürften die Nachttemperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, und auch tagsüber steigen die Temperaturen laut DWD nur leicht. An den Alpen schneit es bis Dienstag länger anhaltend und teils kräftig.

Ab Mittwoch verändert ein Frühlingshoch die Situation schlagartig. Von Westen schiebt sich das Azorenhoch bis nach Mitteleuropa. Davon profitieren vor allem die Mitte und der Süden mit viel Sonnenschein.

Durch die Sonne und die mildere Luftströmung können die Temperaturen bis Freitag wieder auf frühlingshafte 13 bis 19 Grad steigen - wenn auch nicht überall: So bleibt es im Norden grau. Zwar seien keine großen Niederschläge zu erwarten. „Die oftmals durchziehenden dichten Wolken lassen jedoch nur selten länger die Sonne hindurch“, sagte Kirchhübel voraus. In Bayern kämpfen einige Regionen unterdessen mit Hochwasser, wie merkur.de* berichtet.

Wetter in Deutschland: Tief „Heinz“ bringt Regen

Update vom 15. März 2019, 13.41 Uhr: Das Wetter sorgt kurz vor dem Frühlingsanfang kommende Woche für reichlich Abwechslung. Nachdem zunächst Tief „Heinz“ am Freitag viel Regen brachte, kann sich zumindest Süddeutschland auf ein teils sonniges und mildes Wochenende freuen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am Samstag werden es demnach am Alpenrand bis zu 19 Grad. Am Sonntag sind dort sogar bis zu 20 Grad möglich - bevor ein erneutes Sturmtief den Himmel verdunkelt und die Temperaturen wieder großenteils in den einstelligen Bereich drückt.

Während sich der Himmel im Süden und Westen am Samstag mehr und mehr auflockert, bleibt es in den übrigen Landesteilen bewölkt und regnerisch bei Höchstwerten zwischen sieben und zehn Grad. Im Westen und Süden muss weiter mit starken bis stürmischen Windböen gerechnet werden. Am Sonntag kann sich der Südosten noch über schönes Wetter mit sehr milden Temperaturen freuen, ansonsten ist es bewölkt und es breitet sich bei Höchstwerten von 9 bis 15 Grad Regen aus. Auch blitzen und donnern kann es zwischendurch. Es weht stellenweise stürmischer Wind.

Mit Schauern und Höchstwerten von nur noch fünf bis elf Grad beginnt die neue Woche, in der Nacht auf Dienstag droht bei Minusgraden vor allem im Süden Straßenglätte. Mitte der Woche deute sich eine Umstellung der Wetterlage an, Hochdruckeinfluss könne wieder das Wetter bestimmen, erklärte Meteorologin Magdalena Bertelmann. Dies wäre dann genau rechtzeitig zum kalendarischen Frühlingsanfang am kommenden Mittwoch, dem 20. März.

18.13 Uhr: Nach dem stürmischen Wetter der letzten Tage bis hin zu einem Tornado in der Eifel kommt jetzt ein Tief nach dem anderen auf Deutschland zu. „Weiterhin rauschen Tiefdruckgebiete wie auf einer Autobahn vom Nordatlantik über die Nordsee nach Deutschland“, sagte Helge Tuschy, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag in Offenbach. An diesem Freitag bringt „Heinz“ dichte Wolken, Regen und stürmischen Wind. Besonders im Norden drohen Sturmböen, an den Küsten sogar schwere Sturmböen.

Unterdessen wurde bekannt, dass bei dem Tornado in der Eifel-Gemeinde Roetgen am Mittwoch mehr Menschen verletzt wurden als zunächst angenommen. Eine Windhose war über den kleinen Ort an der Grenze zu Belgien gewirbelt. Dabei wurden nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Klinkerfassaden packte der Tornado mit seiner ganzen Kraft. Abgesplitterte Dachziegel wurden wie Messer in eine Hausfassade geschleudert und stecken noch. „Es ist ein Glück, dass keiner tot (...) ist“, sagte Harald Müller, der in diesem Haus wohnt.

„Es wurde dunkel. Dann begann es zu hageln“, so Müller. Dann dieser unbeschreibliche Lärm. Das Kindertrampolin wirbelte durch den Garten. „Schmeißt euch auf den Boden“, habe er seinen hereinkommenden Kindern zugerufen und sich mit ihnen hingeworfen. Überall im Haus knallten Scheiben. „Es war, als hätte eine Bombe eingeschlagen.“ Am Folgetag waren 350 Einsatzkräfte mit Aufräum- und Reparaturarbeiten zugange.

12.02 Uhr:Der Tornado in der Eifelgemeinde Roetgen hat nach Angaben des Kommunalverbandes 35 Häuser und zwei Lagerhallen beschädigt. Zehn Häuser seien derzeit nicht bewohnbar, bei zweien davon seien die Dächer „komplett abgerissen“ worden. „Die Feuerwehr ist durch sämtliche Häuser in den betroffenen Straßen gegangen“, sagte ein Sprecher der Städteregion Aachen am Donnerstag. Die anderen Gebäude wurden leicht bis mittelschwer beschädigt. Zur Schadenshöhe konnte der Kommunalverband zunächst keine Angaben machen.

Update 8.44 Uhr: Bei dem Tornado in der Eifel-Gemeinde Roetgen sind mehr Menschen verletzt worden, als zunächst angenommen. „Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte nur von einem Verletzten berichtet. Außerdem wurden nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter in der Gemeinde mit rund 8.500 Einwohnern um einen Tornado gehandelt hat. „Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen - selbst in Mitteldeutschland“, sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort. „Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll“, sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Viele Bewohner der beschädigten Häuser seien bei Bekannten untergekommen.

Tornado in der Eifel - beschädigte Häuser und mehrere Verletzte

Update vom 14. März, 6.43 Uhr: Einen Tag nach dem Tornado beginnt am Donnerstag das Aufräumen in dem kleinen Ort Roetgen. 30 Häuser wurden beschädigt, zehn davon vorerst nicht mehr bewohnbar. 

„Die Hauseigentümer werden ihre Schäden begutachten, vielleicht kommen auch schon Versicherungen“, sagte der Roetgener Bürgermeister Jorma Klauss (SPD) gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Tornado-Wind fegt in der Eifel - unglaubliches Video

Update vom 13. März, 21.59 Uhr: „Zehn Häuser sind nicht mehr bewohnbar“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzleitung der Städteregion Aachen am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Zwei Häuser hätten kein Obergeschoss mehr. Es habe einen Leichtverletzten gegeben, der vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden sei.

Einigen Menschen sah man den Schreck noch an, wie der zierlichen Frau, die sich mit beiden Händen den Kopf hielt, ihn immer wieder ungläubig schüttelte. „Mein Mann und ich haben das zusammen aufgebaut. Jetzt wohnt mein Sohn drin“, sagte sie und schaute in die Dunkelheit. Kurz danach wurde im Schein von Strahlern ein abgedecktes großes Dach sichtbar. Gardinen wehten durch den Fensterrahmen. Der Sohn sei noch nicht zu Hause, sagte die Frau.

„Durch den Druck sind die Fensterscheiben kaputtgegangen“, stellte Glasermeister Sascha Jansen fest - und dies an mindestens 20 Häusern in der kleinen Straße. Der Wind habe das Glas in die Zimmer gedrückt. „So was habe ich noch nicht gesehen“, schüttelte er ungläubig den Kopf. Mit einem Glaser-Team sei er vor Ort. Aber das zweite Team sei schon unterwegs.

„Mein Freund sucht Hilfe“, erzählte Axel Cziesla, vor dessen Haus wartend. Das Dach sei abgedeckt und müsste schnell provisorisch repariert werden. „Wenn es wieder regnet, ist alles hin.“ Kurz danach begann es kräftig zu hageln.

Die Roetgener halten zusammen, stellte Bürgermeister Jorma Klauss fest. Ein Hotelier habe kostenlos Zimmer und Logis angeboten, weil mehrere Häuser unbewohnbar seien. Natürlich habe der Sturm die 8.600-Einwohner-Gemeinde hart getroffen. „Aber wir sind gefasst, bei uns bricht keine Panik aus“, sagte er. Auch die Häuser im Ort seien solide: „In der Eifel baut man stabil.“

Update vom 13. März 2019, 20.25 Uhr: In der Eifel südlich von Aachen hat am Mittwochabend ein Sturm mit starkem Wind gewütet. „Das Schadensmuster erinnert an einen Tornado“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Aachen. Der Sturm sei durch den Ortskern der Gemeinde Roetgen an der Grenze zu Belgien gezogen. Genauere Informationen zu den Schäden gab es zunächst nicht. Der Westdeutsche Rundfunk berichtete von abgedeckten Dächern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass ein Gewitter über die Eifel gezogen sei. Ob es dabei einen Tornado gegeben habe, müsse zunächst noch geprüft werden, sagte eine DWD-Meteorologin am Mittwochabend in Essen.

„Er ist durchgefegt, kurz und heftig“, beschrieb der Feuerwehr-Sprecher das Naturereignis am Nachmittag. Der Sturm habe sich danach schnell wieder verzogen. Schäden gebe es relativ konzentriert an zwei Straßen. Auch im Umland seien aber Bäume umgefallen. Durch umherfliegende Teile wurden Autos beschädigt.

In der Grundschule in Roetgen sei eine Betreuungsstelle eingerichtet worden, ein Bus fahre die Betroffenen hin. Die Feuerwehr schätzte, dass etwa 30 Menschen vorübergehend eine andere Unterkunft bräuchten. Es sei aber davon auszugehen, dass viele davon bei Verwandten oder Bekannten unterkommen könnten. Die Stimmung im Ort sei ruhig, berichtete ein dpa-Fotoreporter.

Update vom 13. März 2019, 12.37 Uhr: „Gefahr vor umstürzenden Bäumen“ - die Deutsche Bahn hat eine Zugstrecke im Ruhrgebiet zwischen Essen und Bochum gesperrt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. 

Der Regional- und Fernverkehr sei demnach betroffen. Einige Züge müssten umgeleitet werden. Der Grund: An einem 800 Meter langen Abschnitt müssten Bäume gefällt werden, die wegen des Sturms umstürzen könnten.

Wetter in Deutschland: Sturmtief „Franz“ bringt Wind und Polarluft

Update vom 13. März 2019, 11.29 Uhr: Ein ZDF-Wetterfrosch sorgt für Wirbel im Netz. Die Zuschauer reagieren heftig auf seinen Auftritt. Dabei spielte das aktuelle Sturmwetter kaum eine Rolle.    

Update vom 13. März 2019, 10.27 Uhr: Sturmtief „Franz“ sorgt am  Mittwoch für sehr ungemütliches Wetter. Die Situation ist kritisch, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. In Hessen warnt der DWD aktuell vor einem heftigen Sturm, wie extratipp.com* berichtet. 

Vor allem in Nordwesten ist mit Sturmböen (85 km/h) zu rechnen, in Schauernähe teils mit schweren Sturmböen um 100 km/h. In höheren Berglagen herrscht Alarmstufe 2. Orkan-Alarm auf dem Brocken.

Oberhalb von 600 bis 800 Metern fällt Schnee und es wird richtig glatt. In der Nacht auf Donnerstag kommt dann der Winter zurück. In den Alpen, im Schwarzwald und im Bayerischen Wald ist mit Neuschnee zu rechnen.  

Wetter in Deutschland: Ist der rasante Wetterwechsel im März 2019 normal?

12. März: Orkanböen, stürmischer Wind, dann T-Shirt Wetter, dann plötzlicher heftiger Schneefall und Gewitter - der März macht, was er will. Doch die Turbulenzen sind nach Ansicht von Meteorologen in der Übergangszeit normal. Und wann kommt nun der Frühling 2019?

Wetter in Deutschland: Sturmtief „Franz“ ist auf dem Weg

Ein wenig müssen Freundinnen und Freunde des Frühlings sich noch gedulden: Sturmtief „Franz“ ist auf dem Weg. Mit seinem Vorgänger „Eberhard“ kann das Tief wohl kaum mithalten, doch am Mittwoch sorgt „Franz“ laut den Prognosen im Westen und Nordwesten für Sturm. Schwere Sturmböen bis zu 100 km/h seien zu erwarten, teilt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net mit.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Der Westwetterlage geht seiner Ansicht nach langsam die Puste aus. Am Sonntag wird es im Süden wohl bis zu 20 Grad warm.

Dann wird es am Montag und am Dienstag zwar vorübergehend noch etwas kühler, doch am Mittwoch, dem 20. März 2019 steht ein krasser Wetterwechsel bevor. Genau zum Start des kalendarischen Frühlings könnte sich, laut Dominik Jung, nach den aktuellen Berechnungen ein riesiges Hoch über Deutschland und ganz Mitteleuropa legen.  

Video: Der Frühling schaut am Wochenende mal vorbei 

Wetter in Deutschland: Wann beginnt der Frühling?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen dem meteorologischen und dem kalendarischen Frühlingsanfang. 

  • Wann beginnt der meteorologische Frühling?

Der Meteorologe unterteilt das Jahr in vier Jahreszeiten: Demnach beginnt der Frühling am 1. März, der Sommer am 1. Juni, der Herbst am 1. September und der Winter am 1. Dezember

  • Wann beginnt der kalendarische Frühlingsanfang?

Der astronomische Frühlingsanfang wird auch kalendarischer genannt. Dieser Termin wurde nach der Position der Erde zur Sonne festgelegt: Der Frühling beginnt, wenn die Sonne über dem Äquator exakt im Zenit steht und Tag und Nacht damit das erste Mal im Jahr gleich lang sind. Es handelt sich dabei um ein wissenschaftlich berechnetes Datum. Auf der Nordhalbkugel ist das in diesem Jahr wie in den letzten Jahren der 20. März. Im Jahr 2011 wurde übrigens der Frühlingsanfang das letzte Mal auf den 21. März datiert, 2048 wird es erstmals der 19. März sein.

Darüber hinaus gibt es den phänologischen Ansatz, der sich nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen richtet und daher deutlich vager zu bestimmen ist. Man spricht beispielsweise vom Vorfrühling, wenn die ersten Schneeglöckchen zu sehen sind. Aufgrund der globalen Erwärmung blühen die Pflanzen allerdings kontinuierlich früher, weswegen sich der phänologische Frühlingsbeginn mit der Zeit nach vorne verschiebt. 

Sturmtief „Eberhard“ hat in Deutschland gewütet. Alles über das Wetter-Chaos finden Sie in unserem Wetter-Ticker nachlesen.  

as/ml/mm/tz/dpa


*extratipp.com und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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