Weihnachtsmann versinkt in Arbeit

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Der Weihnachtsmann aus Himmelpfort

Himmelpfort - Da muss er sich aber sputen ... Der Weihnachtsmann in Himmelpfort hat in diesem Jahr so viele Briefe wie nie zuvor bekommen. Sogar aus Uganda haben ihn Wünsche erreicht.

Jede Menge bunte Post für das Christkind: Hunderttausende Wunschzettel von Kindern aus aller Welt sind in diesem Jahr in den deutschen Weihnachtspostämtern eingetroffen. Das Christkind und seine fleißigen Helfer müssen sich nun kurz vor der Bescherung beeilen, um noch alle Briefe zu beantworten. Allein in der bundesweit größten Weihnachtspostfiliale im brandenburgischen Himmelpfort zählte die Deutsche Post insgesamt rund 300 000 Briefe - deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Damals flatterten etwa 283 000 Briefe in Himmelpfort ein.

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Die Kinderpost kam aus insgesamt 86 Ländern, etwa aus Argentinien, Australien, Japan oder Russland. Die meisten Briefe aus dem Ausland - etwa 2600 - stammen allerdings aus Taiwan. “Das verblüfft uns auch“, sagte ein Postsprecher. Seit etwa drei Jahren kämen immer mehr Sendungen aus Taiwan.

Erstmals waren auch Wunschzettel aus Uganda, der Elfenbeinküste und von den Kaimaninseln dabei. Aus China reisten sogar Journalisten an, um über den Weihnachtsmann zu berichten. Bei so viel Internationalität muss das Weihnachtsteam in Himmelpfort flexibel sein: Die Helfer antworten in 17 Sprachen.

In Deutschland steht das glitzernde “Filly Pferd“ bei vielen kleinen Mädchen ganz oben auf dem Wunschzettel. Jungs wünschen sich vor allem Spielkonsolen und Star Wars-Legobaukästen, wie ein Mitarbeiter des Weihnachtspostamtes im niedersächsischen Himmelpforten berichtete. “Viele wollten auch einen lebendigen Hund haben. Das war in den Vorjahren nicht so.“ Auch Bücher seien gefragt.

In Himmelpforten trudelten insgesamt rund 44 000 Briefe an den Weihnachtsmann, das Christkind oder den Nikolaus ein. “Das sind etwas weniger als im letzten Jahr, aber wir sind zufrieden“, sagte der Mitarbeiter. Das Weihnachtspostamt Himmelpforten schloss am Freitagnachmittag, auch in Himmelsthür in Hildesheim und Nikolausdorf bei Cloppenburg wurden die letzten Antwortbriefe verschickt. “Wir haben viereinhalb Wochen lang geschrieben“, sagte ein Helfer.

Wünsche nahm auch das Christkind im thüringischen Himmelsberg und in Engelskirchen bei Köln (Nordrhein-Westfalen) entgegen. Etwa 145 000 Wunschzettel aus 53 Ländern sind allein in Engelskirchen in diesem Jahr nach Angaben der Post eingetroffen. Bis Heiligabend sollen alle Briefe beantwortet sein.

dpa

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