Weddinger Todesschütze: Lebenslange Haft

Berlin - Knapp ein Jahr nach der Bluttat in Berlin-Wedding muss der Todesschütze wegen Doppelmordes und Mordversuchs lebenslang in Haft. Das Landgericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest.

Das Landgericht Berlin sprach den 26-Jährigen am Dienstag wegen der tödlichen Schüsse auf seine Ex-Frau und ihre Familie des zweifachen Mordes und dreifachen Mordversuchs schuldig. Zugleich stellte das Gericht die Schwere der Schuld fest. Damit ist eine Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im August vergangenen Jahres im Wedding mehrere Schüsse auf seine in einem Auto sitzende Ex-Frau und ihre Familie abgefeuert hatte, um sie zu töten. Seine frühere Schwiegermutter und eine Schwägerin wurden bei dem Anschlag getötet. Ein Ex-Schwager wurde von einem Querschläger am Kopf schwer verletzt.

Vor Gericht hatte der Angeklagte die Schüsse eingeräumt. Mit dem Urteil entspricht das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte die Unterbringung des Angeklagten in einer Psychiatrie beantragt, da der Angeklagte zur Tatzeit unter einer “wahnhaften Psychose“ gelitten habe.

dapd

60 Jahre Fiat 500: Als das Dolce Vita über die Alpen kam

60 Jahre Fiat 500: Als das Dolce Vita über die Alpen kam

Was 2017 neu an den Blumenmustern in der Mode ist

Was 2017 neu an den Blumenmustern in der Mode ist

Das bietet die neue "Mein Schiff 6"

Das bietet die neue "Mein Schiff 6"

Expedition in der kanadischen Arktis

Expedition in der kanadischen Arktis

Meistgelesene Artikel

Horror-Unfall: Windradflügel durchbohrt Lkw bei Auffahrunfall

Horror-Unfall: Windradflügel durchbohrt Lkw bei Auffahrunfall

Soldat stirbt bei Schießübung: Hatte er eine Warnung abgegeben?

Soldat stirbt bei Schießübung: Hatte er eine Warnung abgegeben?

Regionalexpress rammt Lkw - ein Toter und elf Verletzte

Regionalexpress rammt Lkw - ein Toter und elf Verletzte

Schlauch platzt! Autos statt Fahrbahn markiert 

Schlauch platzt! Autos statt Fahrbahn markiert 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion