Klage „überrascht“

WDR in Köln: Moderatorin klagt gegen Entlassung ‒ War es Altersdiskriminierung?

Die ehemalige „Lokalzeit“-Moderatorin Simone Standl und ihr Anwalt Rolf Bietmann vor dem Arbeitsgericht in Köln.
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Die ehemalige „Lokalzeit“-Moderatorin Simone Standl und ihr Anwalt Rolf Bietmann vor dem Arbeitsgericht in Köln.

Im Sommer 2021 wird Moderatorin Simone Standl vom WDR abgesetzt. Im November zieht sie gegen den Sender vor Gericht. War ihr Alter der Grund für den Abschied?

Köln – Die ehemalige Moderatorin des Kölner Regionalmagazins „Lokalzeit“, Simone Standl, und der Westdeutsche Rundfunk (WDR)* sind beim ersten Termin vor Gericht in Köln* nicht zu einer Einigung gekommen. Standl hatte Klage gegen den öffentlich-rechtlichen Sender erhoben, nachdem sie im Sommer 2021 als Moderatorin und Nachrichtensprecherin abgesetzt worden war. Vor Gericht beansprucht die 59-Jährige mithilfe ihres Anwaltes die Feststellung, dass zwischen ihr und dem WDR seit März 1998 ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Moderatorin und Nachrichtensprecherin besteht. Denn wenn das so ist, stünde die zweifache Mutter unter Kündigungsschutz und hätte bei dem Sender weiter beschäftigt werden müssen.
24RHEIN* berichtet im Detail über den Prozessauftakt zwischen Standl und dem WDR vor dem Arbeitsgericht in Köln.

Die Frage, ob die 59-jährige Moderatorin wegen ihres Alters beim WDR entlassen wurde, kam bei dem Gütetermin vor dem Kölner Arbeitsgericht nur kurz zur Sprache. Anwalt Rolf Bietmann erklärte, dass auch der Nachweis einer solchen Altersdiskriminierung die Beendigung des Arbeitsverhältnisses unwirksam machen würde. (iwe) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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