DRK warnt vor Ende des Zivildienstes

Augsburg - Das Deutsche Rote Kreuz hat vor negativen Folgen einer Aussetzung der Wehrpflicht gewarnt. Die Organisation befürchtet das Ende des Zivildientes.

“Die Zivildienstleistenden sind ein ganz wichtiger Faktor in allen humanitären Organisationen und damit in der Gesellschaft“, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der “Augsburger Allgemeinen“ laut Vorabmeldung. Bereits die Verkürzung des Zivildienstes von neun auf sechs Monate stelle die Organisation vor Probleme. So seien Zivildienstleistende künftig kaum noch im Rettungsdienst einsetzbar, wenn sie nicht von Vornherein erklärten, ihren Dienst freiwillig zu verlängern.

Der kürzere Zivildienst habe im Rettungsdienst zwar keine unmittelbaren Folgen für die Versorgung der Bevölkerung, allerdings drohe dem Roten Kreuz ein wichtiges Mittel für die Rekrutierung ehrenamtlicher Mitarbeiter verloren zu gehen: “Im Bereich Rettungsdienst und Krankentransport bleiben nach Ende des Zivildienstes durchschnittlich circa 30 Prozent ehrenamtlich im Rettungsdienst und einige auch im Hauptamt“, erklärte Seiters.

dapd

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