In Heidelberg

Verdacht auf Meningitis: Zug im Bahnhof gestoppt

Heidelberg  - Wegen des Verdachts auf einen Meningitisfall ist im Heidelberger Hauptbahnhof ein Zug angehalten worden.

Wie ein Bahnsprecher am Freitag sagte, wurde eine junge Frau aus dem Zug ins Krankenhaus gebracht. Rund 300 Passagiere mussten zunächst in ihren Waggons bleiben und konnten die Reise erst Stunden später fortsetzen. Sie stünden nicht unter Quarantäne, sagte der Sprecher. Die Bahn sei aus dem Verkehr genommen worden und werde nun speziell gereinigt. Nähere Details zum Alter oder zur Herkunft der Frau konnte er nicht machen.

Meningitis ist die Entzündung der Gehirn- und Rückenmarkshaut. Typische Anzeichen sind plötzliches hohes Fieber, Kopfschmerzen oder Schüttelfrost. In schweren Fällen kann es zu Bewusstseinsstörungen und zum Tod kommen. Die ansteckende Krankheit ist meldepflichtig. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch bei relativ engem Kontakt.

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dpa

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