Unwetterbilanz: Eine Tote, hoher Sachschaden

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Polizeibeamte sichern am Freitag (26.08.2011) nach einem Gewittersturm in einem Biergarten am Koblenzer Rheinufer Spuren. Bei einem Unwetter ist eine Frau in Koblenz am Freitag von einem herunterstürzenden Ast erschlagen worden.

Berlin - Bei den schweren Unwettern, die in der Nacht zum Samstag über Teile Deutschlands gezogen sind,  ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, zudem entstand Sachschaden in Millionenhöhe.

Von Regen, Wind und Blitzschlag besonders betroffen war Rheinland-Pfalz. In Koblenz starb eine 36-jährige Frau in einem Biergarten am Rheinufer. Sie wurde laut Polizei von einem dicken Ast einer Kastanie getroffen. In Mülheim in der Nähe von Trier wurden 17 Helikopter demoliert, die dort wegen eines Treffens gelandet waren. “Alleine der Schaden an den Fluggeräten geht in die Millionen“, teilte die Polizei mit.

In Nordrhein-Westfalen sorgte vermutlich eine Windhose für erhebliche Flurschäden. “In Bergisch Gladbach steht auf einem Gebiet von 250 Meter mal 250 Meter kein Baum mehr“, erklärte die Feuerwehr. Der Wind habe die Bäume wie Streichhölzer abgeknickt. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln habe die Feuerwehr das Gebiet nicht frei räumen können, hieß es weiter.

In Hamburg rückte die Feuerwehr zu rund 80 wetterbedingten Einsätzen aus. Alleine ein vom Blitz getroffener Baum, der auf ein Flachdach und vier Autos stürzte, richtete großen Sachschaden an. Zudem musste wegen des Unwetters das Konzert der Band “Wir sind Helden“ im Stadtpark abgebrochen worden. Es sei zu gefährlich, bei Starkregen, Gewitter und Wind weiter zu spielen, entschuldigte sich die Sängerin bei den etwa 4000 Fans.

dpa

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