Staatsanwalt ermittelt

Auto rast in Marschgruppe - Sieben Verletzte

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Die Marschgruppe der Bundeswehr war am Straßenrand unterwegs, als der Autofahrer sie erfasste

Laubach - Nach der Kollision eines Autos mit einer Gruppe Bundeswehr-Soldaten in der Eifel hat die Koblenzer Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den 42-jährigen Fahrer aufgenommen.

Zu dem Unfall auf der Landstraße 95 nahe Laubach (Kreis Cochem-Zell) war es laut Polizei am Mittwochabend gegen 18.40 Uhr gekommen. Die Soldaten im Alter zwischen 19 und 27 Jahren waren auf einem Nachtorientierungsmarsch unterwegs, als ein 42-jähriger Autofahrer die Gruppe übersah und von hinten in sie hineinraste. Sieben Soldaten wurden laut Bundeswehr verletzt, drei davon schwer.

„Es schwebt keiner in Lebensgefahr“, sagte Presseoffizier Thomas Müllen. Die Schwerverletzten seien in das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz gebracht worden, die anderen in umliegende Kliniken. Zwei der Schwerverletzten gehe es schon wieder etwas besser, sie dürften in den kommenden Tagen entlassen werden. Der Autofahrer war unverletzt geblieben.

Bilder: Auto erfasst Gruppe von Bundeswehrsoldaten

Bilder: Auto erfasst Gruppe von Bundeswehrsoldaten

Ein Auto ist in der Eifel in eine GruppeBundeswehrsoldaten gefahren. Mehrere Soldaten wurden bei dem Unfall bei Laubach in Rheinland-Pfalz am Mittwochabend zum Teil lebensgefährlich verletzt. © dpa
Ein Auto ist in der Eifel in eine GruppeBundeswehrsoldaten gefahren. Mehrere Soldaten wurden bei dem Unfall bei Laubach in Rheinland-Pfalz am Mittwochabend zum Teil lebensgefährlich verletzt. © dpa
Ein Auto ist in der Eifel in eine GruppeBundeswehrsoldaten gefahren. Mehrere Soldaten wurden bei dem Unfall bei Laubach in Rheinland-Pfalz am Mittwochabend zum Teil lebensgefährlich verletzt. © dpa
Ein Auto ist in der Eifel in eine GruppeBundeswehrsoldaten gefahren. Mehrere Soldaten wurden bei dem Unfall bei Laubach in Rheinland-Pfalz am Mittwochabend zum Teil lebensgefährlich verletzt. © dpa
Ein Auto ist in der Eifel in eine GruppeBundeswehrsoldaten gefahren. Mehrere Soldaten wurden bei dem Unfall bei Laubach in Rheinland-Pfalz am Mittwochabend zum Teil lebensgefährlich verletzt. © dpa
Ein Auto ist in der Eifel in eine GruppeBundeswehrsoldaten gefahren. Mehrere Soldaten wurden bei dem Unfall bei Laubach in Rheinland-Pfalz am Mittwochabend zum Teil lebensgefährlich verletzt. © dpa

Laut Polizei hatten die Soldaten allesamt reflektierende Westen oder Armbänder getragen. Ein Teil der Marschkolonne sei auf dem Grünstreifen gelaufen, der andere auf der Fahrbahn. Diese Soldaten seien von dem Auto angefahren worden. Die 17-köpfige Gruppe sei vorschriftsmäßig entlang des rechten Straßenrandes marschiert. So verlangten es Straßenverkehrsordnung und entsprechende Verwaltungsvorschriften. Anders als bei Fußgängern sei diese Seite für eine Kolonne die richtige. „Sie werden quasi behandelt wie Fahrzeuge“, sagte Müllen. Die Sichtweite hatte zum Unfallzeitpunkt nach Angaben der Polizei bei rund 100 Metern gelegen.

Rund um den Fliegerhorst Büchel sind derartige Märsche nach Angaben der Bundeswehr nichts Besonderes. „Einheiten der Bundeswehr üben solche Nachtorientierungsmärsche“, sagte Müllen. 

Bei Laubach war es bereits vergangene Woche zu einem schweren Unfall gekommen: Ein Kampfflugzeug der Bundeswehr war im Landeanflug auf Büchel nahe der Autobahn Koblenz-Daun (A 48) wenige Kilometer vor seinem Ziel abgestürzt. Die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten.

dpa

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