Viele sehen Tätowierungen eher negativ

Umfrage: Tattoos spalten Deutschland

Berlin - Beim Thema Tätowieren sind die Menschen in Deutschland laut einer Umfrage äußerst uneins und eher ablehnend. Dabei hat jeder Siebte ein bleibendes Hautgemälde.

Auch wenn im Sommer bei viel nackter Haut im Freien mancher einen anderen Eindruck hat: Nur 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge tätowiert. Frauen (18 Prozent) haben demnach eher ein Tattoo als Männer (13 Prozent), wie die Meinungsforscher von YouGov bei einer repräsentativen Befragung herausfanden. Die Werte bei Stadt- und Landbevölkerung sind praktisch gleich, ebenso gibt es der Umfrage zufolge keinen nennenswerten Unterschied zwischen Ost (15 Prozent) und West (16 Prozent).

Betrachtet man Altersgruppen, lassen sich Abweichungen erkennen: 28 Prozent haben demnach bei den 25- bis 34-Jährigen ein Tattoo, 21 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen und 20 Prozent bei den 45- bis 54-Jährigen. Geht man davon aus, dass sich die meisten in den 20ern tätowieren lassen, lässt sich ein Boom in den 90er Jahren erkennen.

Unter den 18- bis 24-Jährigen befinden sich laut der Umfrage übrigens nur 12 Prozent Tätowierte und bei den Menschen über 55 nur 7 Prozent.

Was die generelle Meinung zum Thema Tätowierung angeht, ist die Bevölkerung in Deutschland laut der Umfrage sehr uneinig. 39 Prozent der Befragten sind Tattoos gegenüber ablehnend eingestellt. „Eher negativ“ äußerten sich 22 Prozent, „sehr negativ“ 17 Prozent.

Positiv bewerten 29 Prozent den Körperschmuck, wobei 12 Prozent Tattoos „sehr positiv“ finden und 17 Prozent „eher positiv“. 30 Prozent sagen dagegen, dass sie Tätowierungen weder positiv noch negativ finden. Der Rest machte keine Angabe.

An der Befragung nahmen 1176 Menschen über 18 teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind laut YouGov repräsentativ für Deutschland.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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