Trier übernimmt Kinderschänder-Fall

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Das Fahndungsbild zeigt den mutmaßlichen Kinderschänder.

Trier - Den spektakulären Fall des mutmaßlichen Kinderschänders aus Mayen in der Eifel hat die Staatsanwaltschaft Trier übernommen.

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Es werde wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs von Zwillingsbrüdern gegen den 37-Jährigen ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Trier am Donnerstag mit. Der Mann soll sich an den Jungen aus der Verbandsgemeinde Kelberg (Rheinland-Pfalz) im Alter von sieben oder acht Jahren vergangen haben. Einzelheiten sollten am Nachmittag bei einer Pressekonferenz mit Vertretern des Bundeskriminalamtes (BKA) und der Polizei in Trier bekanntgegeben werden.

Fahndungsfotos des Kinderschänder

BKA jagt diesen Sex-Täter

Damit ist wahrscheinlich, dass der Beschuldigte demnächst aus dem Untersuchungsgefängnis im bayerischen Kempten in eine Haftanstalt in die Region Trier verlegt wird. Der 37-Jährige hatte sich vor einer Woche in Sonthofen (Allgäu) der Polizei gestellt, nachdem öffentlich nach ihm gefahndet worden war. Dort hatte er als Saisonkellner gearbeitet.

Die Trierer Staatsanwaltschaft hatte bereits 2006 in dieser Sache gegen den Mann ermittelt. Das Verfahren war aber eingestellt worden, weil die Beteiligten keine Angaben machen wollten. Im Januar 2008 war dem 37-Jährigen auf Druck des Jugendamtes der Kontakt zu den Zwillingen gerichtlich untersagt worden.

Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Gießen in dem Fall die Ermittlungen geführt und über das BKA nach ihm fahnden lassen. Der 37-Jährige, der im Mayener Raum unter anderem als Übungsleiter in Sportvereinen für Kinder aktiv war, soll mehrere Jungen sexuell missbraucht und Filme davon ins Internet gestellt haben.

dpa

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