Trauriger Rekord bei Lawinentoten

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In dieser Saison kamen 147 Menschen in Lawinen ums Leben.

München - Die Zahl der tödlichen Lawinenunfälle in den Alpen hat in der zu Ende gehenden Saison einen traurigen Rekord erreicht. Immer mehr Wintersportler sind außerhalb gesicherter Pisten unterwegs.

147 Menschen starben in den Schneemassen, wie der Deutsche Alpenverein (DAV) am Dienstag in München berichtete. Außer in Deutschland lag die Zahl der Todesopfer in allen Alpenländern über dem langjährigen Durchschnitt. In Bayern gab es drei Tote.

Wegen der schlechten Schneelage seien die Skitourengeher aber vielfach in höhere Regionen der Nachbarländer ausgewichen. Dennoch seien die Unfallzahlen nicht alarmierend, betonte der DAV. Denn die Zahl der Wintersportler außerhalb gesicherter Pisten habe in den vergangenen Jahren kräftig zugenommen. Skitourengehen sei keine besonders gefährliche Sportart, erläuterte Stefan Winter, DAV-Ressortleiter Breitensport.

Im langjährigen Mittel liege das Todesfallrisiko nach DAV-Berechnungen bei 0,51 pro einer Million Sportstunden. Beim Baden und Schwimmen hingegen liege das Todesrisiko bei 1,07 pro einer Million Stunden. Der DAV zog bei der Berechnung unter anderem eine Befragung seiner Mitglieder über Dauer und Zahl ihrer Skitouren heran.

dpa

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