Super-Sommer geht weiter

Wetterdienst spricht Hitzewarnung aus

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Wer in Schwimmbad oder Eiscafé der Hitze entkommen kann, ist klar im Vorteil: Denn das heiße Sommerwetter geht weiter.

Offenbach - Wer in Schwimmbad oder Eiscafé der Hitze entkommen kann, ist klar im Vorteil: Denn das heiße Sommerwetter geht weiter. Mittlerweile gibt es sogar Hitzewarnungen vom Wetterdienst.

Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Er rechnete am Sonntag mit Temperaturen bis zu 33 Grad. Für den Westen sprachen die Meteorologen Hitzewarnungen aus.

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Am Montag soll es noch wärmer werden. An den Alpen und im südlichen Schwarzwald kann es ab dem Nachmittag vereinzelt gewittern. Ähnlich geht es am Dienstag weiter. Dann können jedoch im Nordosten dichtere Wolkenfelder durchziehen, die etwas Regen mitbringen. Abends sind im südlichen und westlichen Bergland Gewitter möglich.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein. © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden. © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen. © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen. © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein. © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten. © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken. © dpa
Luftige Kleidung tragen © dpa
In kühlen Räumen aufhalten © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen © dpa

Ab Mittwoch löst ein Tief bei den Britischen Inseln Hoch Yasmine ab, das derzeit für sommerliches Wetter sorgt und allmählich Richtung Nordeuropa abwandert. Damit kommt feuchtschwüle Luft nach Deutschland. Vor allem im Westen und Süden des Landes muss mit teils starken Schauern und Gewittern gerechnet werden. Ein erneutes stabiles Sommerhoch sehen die Experten vorerst nicht. Die Temperaturen bleiben aber weiterhin hoch.

dpa

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