Göttinger Skandal

Transplantations-Patientin hatte Wodka dabei

Göttingen - Im Göttinger Transplantationsskandal soll eine Patientin eine neue Leber erhalten haben, obwohl sie mit einer Flasche Wodka in der Tasche in die Klinik kam.

Eine Krankenschwester sagte am Montag als Zeugin vor dem Landgericht, sie habe die Flasche in der Reisetasche der Frau entdeckt. Im Göttinger Organspende-Prozess muss sich der Ex-Chef der Transplantationsmedizin der Uniklinik verantworten. Dort sollen unter anderem Patienten Lebern erhalten haben, obwohl sie nicht - wie vorgeschrieben - sechs Monate trocken gewesen sein sollen. In anderen Fällen soll der Arzt mit falschen Angaben vorzeitig Spenderlebern für seine Patienten bekommen haben.

Der Prozess wird am 30. Januar fortgesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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