Bei Disco-Brand

Unfassbar! Gaffer futtern Feuerwehr die Brötchen weg

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Feuerwehrler Jan Rühmling klagt das Verhalten der Gaffer beim Brand in Timmendorfer Strand an.
Brand Timmendorfer Strand
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Feuerwehrler Jan Rühmling klagt das Verhalten der Gaffer beim Brand in Timmendorfer Strand an.
Brand Timmendorfer Strand
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Feuerwehrler Jan Rühmling klagt das Verhalten der Gaffer beim Brand in Timmendorfer Strand an.
Brand Timmendorfer Strand
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Feuerwehrler Jan Rühmling klagt das Verhalten der Gaffer beim Brand in Timmendorfer Strand an.

Timmendorfer Strand - „Nur“ eine Leichtverletzte gab es bei einem Disco-Brand an der Ostsee. Doch ein Vorfall bei den Löscharbeiten sorgt für Fassungslosigkeit.

Das Feuer ist längst gelöscht, aber der Ärger um die Umstände ist noch immer groß: In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag ist die Kult-Disco „Nautic Club“ in Timmendorfer Strand abgebrannt. Laut NDR waren 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Disco war nicht in Betrieb, weil sie umgebaut worden war und der Betreiber auf eine Genehmigung wartete. Insofern waren auch keine Gäste da, die zu Schaden hätten kommen können. Eine Feuerwehrfrau kam leicht verletzt ins Krankenhaus.

„Wir stehen momentan unter einer Schockstarre“

Hatice Kara, die Bürgermeisterin von Timmendorfer Strand, ist schockiert: „Wir stehen momentan unter einer Schockstarre“, wird sie auf der-reporter.de zitiert. „Der Gebäudekomplex direkt am Timmendorfer Platz ist das Herzstück von Timmendorfer Strand. Und das Nautic und Timmendorfer Strand gehören seit über 40 Jahren zusammen, hier haben verschiedene Generationen getanzt und gefeiert.“ Der Millionenschaden und der emotionale Schaden kommen also zusammen.

Feuerwehrmann macht sich bei Facebook über Gaffer Luft

Für Fassungslosigkeit sorgt auch Tage nach dem Brand noch ein besonderer Vorfall: Einer der Feuerwehrkräfte hat sich bei Facebook zu Wort gemeldet. Dort klagt Jan Rühmling das Verhalten der Passanten an.

Voller Ironie und Verachtung schreibt er über gleich zwei Ärgernisse, die ihm bei dem Einsatz widerfahren sind: Ein „gelecktes Muttersöhnchen“ habe ihn beim Einsatz angefahren und seine Stopp-Signale missachtet. 

Ähnlich schlimm: Zwei Gaffer hätten den Einsatzleuten die Brötchen weggefuttert. Feuerwehrmann Rühmling schreibt mit beißender Ironie in ihre Richtung: „Natürlich seid ihr keine Gaffer, nein, nur interessierte Bürger, welche sich bei Brötchen und schwarzen Kaffee besser auf den Einsatz konzentrieren konnten. So Eure Aussage. Mit leerem Magen ist schlecht gaffen. Und diese Wichtigtuerfeuerwehrleute sollten sich lieber auf ihr Hobby konzentrieren und nicht rumgammeln oder sich sogar noch was zu essen erschleichen.“

Der Beitrag des verärgerten Feuerwehrmanns geht um die Welt, wurde schon mehr als 24.000 Mal bei Facebook geteilt.

Rühmling ergänzt gegenüber der SHZ: „Das war Gaffen in einer neuen Dimension. So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Die Brötchen hatten übrigens Geschäftsleute der umliegenden Läden organisiert, damit die Einsatzkräfte sich bei den anstrengenden Löscharbeiten stärken konnten. Wären da nicht die hungrigen Gaffer gewesen ...

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