Tierschützer: Rettungsschirm für Tierheime

Hannover - Der Deutsche Tierschutzbund hat einen Rettungsschirm für Tierheime gefordert. Es gibt auch bereits ein Finanzierungskonzept. Das ist aber nicht die einzige Forderung des Verbands.

Dem Verband gehören mehr als 500 Tierheime an, deren Existenz in vielen Fällen bedroht sei. Kommunen, Länder und Bund müssten helfen, den Zusammenbruch des Tierschutzes in der Fläche zu verhindern, heißt es in einer Mitteilung vom Sonntag.

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“Die Kommunen nehmen jährlich 250 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Davon benötigen wir 20 Prozent als Rettungsschirm“, sagte Ehrenpräsident Wolfgang Apel demnach vor den versammelten Mitgliedern in Hannover. Außerdem sprachen sich die Delegierten für eine Katzenschutzverordnung mit einem Kastrationsgebot aus.

Die rund 700 Teilnehmer wählten Thomas Schröder (46) zum neuen Präsidenten. Der bisherige Bundesgeschäftsführer des Verbandes löste Wolfgang Apel (60) ab, der zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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