Therapeut soll Frau betäubt und vergewaltigt haben

Coburg - Ein Psychotherapeut soll eine Patientin betäubt und vergewaltigt haben. Ermittlungen zufolge war es ihm mit einem Vorwand gelungen, die Frau in die Falle zu locken.

Ein ehemaliger Hochschuldozent und Psychotherapeut muss sich von diesem Montag an wegen besonders schwerer Vergewaltigung vor dem Landgericht Coburg verantworten. Der 47- Jährige soll eine Frau mit einer Spritze betäubt und sich anschließend an ihr vergangen haben.

Den Ermittlungen zufolge hatte er vorgegeben, die Rückenschmerzen seiner Patientin mit einem intravenösen Schmerzmittel behandeln zu wollen. Stattdessen soll er ihr ein Narkosemittel gespritzt haben, durch das sie für rund eine halbe Stunde ohne Bewusstsein war.

Der mittlerweile vom Dienst suspendierte Dozent war bereits im vergangenen Jahr wegen sexuellen Missbrauchs einer Studentin zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

dpa

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