Therapeut befingert Patientinnen: Aprobation weg

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Weil er Patientinnen sexuell missbrauchte, darf ein Psychotherapeut nicht mehr als ein solcher arbeiten.

Stuttgart - Er hatte seine Patientinnen bei „Entspannungsübungen“ an den Brüsten befingert. Deshalb bekam ein Psychotherapeut eine Bewährungsstrafe, nun verliert er seine Zulassung.

Weil er Patientinnen sexuell missbraucht hatte, darf ein Psychotherapeut aus dem baden-württembergischen Hohenlohekreis auch weiterhin seinen Beruf nicht ausüben. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies in dem am Montag veröffentlichten Urteil die Klage des Mannes gegen den Widerruf seiner Approbation durch das Landesgesundheitsamt zurück.

In der Begründung heißt es, der Kläger sei der Ausübung seines Berufs unwürdig, weil er Patientinnen während Atem- und Entspannungsübungen sowie unter Hypnose unter die Kleidung gefasst und deren Brüste berührt hatte. Der Mann war deshalb bereits zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

dpa

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