Teurer Scherz: 10.000 Euro für falsche Amokdrohung

Duisburg - Die Polizei hat einen 19-jährigen Arbeitslosen festgenommen, der mit einer Amokdrohung die eintägige Schließung einer Duisburger Schule verursacht hat.

Der junge Mann sagte in seinem Geständnis, er habe den Schülern lediglich einen freien Tag verschaffen wollen. Wie die Polizei am Freitag mitteile, hatte der 19-Jährige selbst bis 2006 die Schule besucht und dort seine Fachoberschulreife gemacht.

Am vergangenen Wochenende hatte er laut Polizei dem Rektor der Schule eine E-Mail mit einer Amokdrohung zugesandt. Dieser hatte daraufhin am Montag vorsorglich die Schule geschlossen. Um seine Spuren zu verwischen, hatte der 19-Jährige die Amokdrohung eigens über eine Internetseite verschickt, die seine eigenen Computerdaten verschlüsseln sollte. Umso überraschter sei er gewesen, als die Polizei am Freitag an seiner Wohnungstür klingelte, seine Wohnung durchsuchte und ihn dann samt Computer mitnahm, berichteten die Ermittler. “Das Internet hinterlässt immer Spuren“, betonten die Fahnder.

Auf den 19-Jährigen kommt nun ein Strafverfahren zu. Außerdem muss er die Kosten für den Polizeieinsatz in Höhe von rund 10.000 Euro tragen.

ap

Rubriklistenbild: © dpa

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